Wie waren eure ersten Handarbeitserfahrungen??

Diskutiere Wie waren eure ersten Handarbeitserfahrungen?? im Handarbeitsforum Forum im Bereich Handarbeiten; also ich hatte in Handarbeiten eine glatte 5 in der Schule ja im Ernst... als ich dann vor 20 Jahren meine ersten Handarbeitsausstellungen gemacht...
Chris

Chris

Erleuchteter
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also ich hatte in Handarbeiten eine glatte 5 in der Schule ja im Ernst... als ich dann vor 20 Jahren meine ersten Handarbeitsausstellungen gemacht habe hab ich sie glatt eingeladen, mittlerweile ist sie tot....wir waren zum Schluss gute Freunde, denn ich habe festgestellt, das sie fast null Ahnung hatte, also nicht wirklich offen war sondern nur eingefahren auf bestimmte veraltete Techniken... oh graus war das Schlimm ... ich hab immer gezittert wenn sie kam und konnte nichtmal ne Nadel einfädeln... dabei hab ich mir mit 12 schon vernünftige lange Hosen genäht, allein... ich platze vor Neugiere was ihr so in der Schule erlebt habt????? und überhaupt eure ersten Erfahrungen mit Handarbeiten, das wird lustig :-))))))

:hello:
 
Liane

Liane

Ich bin ich
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Moin, moin,

meine "Erfahrungen" fangen früher an - ich hab für die Winz-Puppen vom Puppenhaus die Kleider mit Uhu "genäht", seh ich noch vor mir. Das nächste war die Tretnähmaschine, ich habe kg-weise Nähmaschinennadeln verbraucht - immer eine neue reingetan, weil ich dachte, das merkt niemand, daß ich dran war :] -- da war ich so ca. 8 Jahre.
Aber bei uns wurde immer gehandarbeitet, ich hab noch meine allerersten windschiefen Topflappen.

In der Schule - nee, das war nicht so mein Ding, Schwesternschürze, Nachthemd mit Knöpfen vorne, bestickter Turnbeutel mit riesengroßen Kreuzen und all so grausliche Sachen -- die Lehrerin war natürlich vom gleichen Schlag wie bei Dir, Chris. Und dazu noch der "Konkurrenzkampf" zwischen mehreren, weil ja schon die Mütter von uns bei der zur Schule gingen.
Aber als Sternzeichen "Ziegenbock" wußte ich immer für mich, was ich wollte und machen konnte, da waren Noten nicht so wichtig - war aber keine 5 und keine 1 :))

Ich hab eigentlich nie aufgehört zu handarbeiten - auch in der Teenagerzeit nicht, auch wenn es nicht unbedingt in war.

Grüßle aus stürmischen südwestlichen Gefilden
Liane
 
maritta

maritta

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660
Einfach grauselige Erinnerungen, wenn ich danach ginge würde ich heute nichts mehr anrühren was mit Nadeln zu tun hat. Ich haßte stricken und häkeln und einmal war ich richtig stolz auf meinen Pulli denn ich dann doch geschafft habe und ich glaub ich bekam ne 4 dafür. Mein Entschluß stand fest nie mehr stricken ( habe aber jetzt schon soviele Sachen gestrickt hihi). Dann Nähen, wir mußten eine Bluse nähen, oh schreck oh graus. Da meine Tante Schneiderin war, hat sie sich des guten Stückes angenommen und fertig gemacht und die Note ..... 4 ...... Meine Tante ist schier ausgerastet und wollte gleich in die Schule rennen und dieser blöden Kuh die Meinung geigen, ich konnte sie mit Müh und Not davon abhalten.
Also meine Erfahrungen sind miserabel (wir hatten die gleiche auch in Kochen) und trotzdem hab ich irgendwann dann angefangen Handarbeiten zu machen.
LG Maritta
 
O

Ophelia

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Grausam waren die. Mein Erstlingswerk waren Topflappen. :rolleyes:

Ich hab das in der Schule nie gerne gemacht und mir diese Abneigung lange bewahrt :D
 
X

xwitch

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Also bei mir war das gar nicht so schrecklich ;) .Ich habe eigentlich schon seit ich denken kann Handarbeiten gemacht.Natürlich waren die ersten Sachen mehr zum kreischen als sonst irgendwas,aber immerhin.Anfangs habe ich so Sachen gemacht wie Sticken ohne Nadel oder wie weiter oben Liane schon gesagt hat,habe ich auch meine Erfahrungen mit Uhu und Puppenkleidern gemacht.Ich wollte immer rechteckige Topflappen machen,sind aber irgendwie ?( :D immer nur Dreiecke geworden.
Später in der Schule muss ich sagen,hatte ich eine ganz tolle(was es wohl nicht so häufig gibt)Hauswirtschaftslehrerin.Sei es kochen,nähen,sticken,...,Sie hat uns alles mit einer Engelsgeduld beigebracht.Durch Sie bin ich auch beim Kreuzstichsticken hängengeblieben.Damals hatten wir ein Nikolaussäckchen gemacht mit Tannenbäumchen bestickt.Das habe ich heute noch!
Ich kann mich auch noch an eine Hose erinnern,die wir mit Ihr genäht haben.Man,was war ich stolz auf dieses Teil.War so eine Marlenehose,damals super-in :)) .
Eigentlich begleiten mich Handarbeiten schon mein ganzes Leben lang und ich hoffe,daß es auch so bleiben wird.
Grüßle Britta
 
S

Sandra

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also ich muß mal sagen das ich eure artikel mit viel freunde gelesen habe, ist echt interesant was der eine oder andere so für erfahrungen macht. ich gib denn mal meine auch zum besten.
bei mir fings in der schule an. wir hatten das wahlfach arbeitslehre gewählt und innerhalb des kurses mussten noch mal kurse gewählt werden (computer, kochen, holzverarbeitung, elektrotechnik und handarbeiten). aber sandra war krank und mußte deshalb nehmen was übrig blieb, das war ein halbes jahr holzverarbeitung und ein halbes jahr handarbeiten.
in der holzverarbeitung, hät ich eigentlich nicht gedacht hab ich ne 2 bekommen, dem lehrer gefiel mein wärmer, also so ein ding mit teelicht drunter wo man was warmhalten konnte.
also ich hab mich vielleicht dusselig angestellt, die schürze, die wir herstellen sollten mit der nähmaschine hab ich grad mal mit viel viel hilfe hinbekommen, und auch nur ne 3 bekommen, weil die farbzusammenstellung gut war.
aber also wir denn stricken und häkeln sollten, hab ich gänzlich versagt. meine lehrerin und dann auch meine mutter versuchten mir mit einer geduld dies zu zeigen und erklären. sie gaben es dann nach einiger zeit auf.
meine lehrerin hatte eine idee, ich solle es mal mit dem sticken probieren, kreuzstich das wäre sicherlin was für mich, das würde ich bestimmt verstehen, und mit meinem guten auge für farben haute es tatsächlich hin. mein erstes bild waren auf alten straminstoff grob mit wolle ein bild von stiefmütterchen blau lila. meine mutter hat es heut noch. ich bekam dafür eine glatte 1. und so kam ich dann zur kreustichstickerei. kleine bilder aus zeitschriften ca 50x50 kreuze folgten mehr und mehr. ich hörte dann auf damit, weil ich keine zeit mehr hatte, ofte umzüge, die ausbildung und der nebenjob usw.
erst vor ca 1 1/2 jahren hab ich wieder angefangen, jetzt auf aida stoff aber 6 fädig (werden dann große meistermerke... und auch teuer) vorlagen aus dem netz, zeitschriften und auch kleine selbstenworfende bilder, die bandbreite reicht von 30x30 kreuze bis 180x150 kreuze (ergibt dann eine größe von ca 50 cm x 40 cm beim 6 fädigen sticktwist) ... also ich könnte wirklich erzählen sprengt aber den rahmen... hihi
ich hab den kreuzstich wirklich für mich entdeckt.
ich kann so richtig gut dabei entspannen, mal einen film im fernsehen hören also so richtig abschalten... so so ich könnte garnicht aufhören zu schärmen...
also genug des guten...

bis denn

liebe grüße an euch alle

sandra
 
Steffi

Steffi

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Lach...wie ich sehe bin ich nicht allein....herzlich willkommen im Club...was ich so über handarbeiten dachte, braucht ihr ja nur mal unter meiner Biografie zu lesen...Häkelportal ganz oben.... :D

Mich erstaunt nur immer wieder das sich das bei mir und bei vielen anderen so geändert hat....lach. was war da der Auslöser??? Ich meine von jetzt auf da....ich weiß nicht....ich überlege schon die ganze zeit warum ich mich damals entschlossen habe das Häkeln doch zu lernen.....ich kann mich noch gut an meine Freundin erinnern...die hat sicher einige Nervenzusammenbrüche und viele Graue Haare davon getragen...lach.

:hello: :hello: :hello: Steffi
 
maritta

maritta

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Hey Steffi, also mein Umbruch von der Handarbeits-Abneigung zur Handarbeits-Liebe vollzog sich einfach aus dem Grunde: Ich bin sehr viel mit dem Zug gefahren und zwar fast 2 Std. und lese mit großer Leidenschaft aber so viele Bücher konnt ich mir doch nicht leisten, also fing ich mit häkeln an und mit stricken ging es dann weiter.
lg maritta
 
K

KleineMutti

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hi,

na das sind ja tolle geschichten.... *ggg*

ich habe schon als kind viel und gerne gehandarbeitet - zu erst gehäkelt und dann auch gestrickt - das sticken kam erst später und noch viel später bin ich dann dem klöppeln verfallen.

als 5jährige versprach ich meiner oma einen rock zu häkeln - 5 m luftmaschen sind es dann doch geworden... dann waren meine puppen dran. topflappen gabs natürlich auch - die wurden allerdings nach oben immer schmaler...

in der schule hatte ich zuerst eine super tolle handarbeitesleherin mit sehr viel geduld - damit war klar, dass ich schneiderin werden wollte.... auf der weiterführenden schule kam dann DER drachen... textil war verhasst bei mir - zuerst stricken, dann nähen (in der zeit habe ich bereits mein taschengeld aufgebessert und für handarbeitsgeschäfte modellpullover gestrickt und fast alle kleidungsstücke selbstgenäht) die frau konnte weder linksverschränkte maschen stricken noch ne gerade naht an der maschine nähen. (wie die maschen gestrickt werden habe ich ihr nie verraten - da hatte ich auch meinen stolz) jedenfalls hatte ich von der jahrelangen 1 in handarbeiten plötzlich ne schlechte 4.

jahre später traf ich diese frau wieder: "na? was machst du denn heute?" "ich arbeite als schneiderin" das gesicht, was ich als antwort bekam sprach bände....

irgendwann habe ich dann mal einige frauen bei klöppeln gesehen und war sofort fasziniert - eigentlich wollte ich es ja "nur mal ausprobieren" - das ist jetzt fast 20 jahre her - ich gebe unterricht und mache kaum noch etwas anderes.....

petra
 
G

gabi

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ja gibts es denn kaum jemanden hier der nicht zuerst mal fürchterliche nadelerfahrungen gemacht hat ??? :D

Stricken hab ich von meiner Mutter gelernt, dann hab ich eine von Nonnen geführte Mädchenschule besucht, hätt es das damals schon gegeben, wir hätten den ganzen Tag gerufen \"Ich bin ein Teenager, holt mich hier raus !!!!\"
Klar war die Handarbeitslehrerin auch eine Nonne, grundgutmütig aber uns irgendwie nicht gewachsen. Handarbeiten war für uns einfach nur doof.
Seltsamerweise hab ich da sogar ein paar ganz gute Dinge produziert, eine Decke mit Hohlsaum (fand ich fürchterlich !) und dann hab ich mir einen Blouson genäht, mit Kragen, Tunnelzug unten und Knopfleiste am Ausschnitt. Am Ende konnte ich kaum glauben daß ich das Ding selbst gemacht hatte. Nähen ist mir bis heute noch ein Graus. Häkelteile wurden bei mir nie gerade, entweder hatte ich am Ende doppelt so viele Maschen wie am Anfang oder nur die Hälfte ?(
Heute klappts aber doch.
Lustig, eine andere ihrer Schülerinnen ist jetzt ne liebe Kollegin von mir.
Später hab ich einen Läufer geknüpft, das hat Riesenspaß gemacht und er liegt heute noch oben im Flur. Irgendwann mit 20 ( es war zu der Zeit als das Stricken wieder boomte) hab ich dann wieder angefangen zu Stricken, keine freie Minute ohne Nadeln in der Hand, die Nicole mit den fetzigen jungen Mustern war Pflicht. Mitte 20 sogar mit dem Gedanken gespielt einen Laden aufzumachen, aber nicht den Mut dazu gehabt, na ja an Geld hats auch ein bischen gefehlt :tongue: . Nach ein paar Jahren Auszeit wegen Mann, Bauen usw. ist es mit dem Stricken wieder losgegangen. Wieder dieses nervöse Kribbeln wenn ich da saß ohne Nadeln in der Hand. Tja und dann die Wende....ein Kindergartenbasar hat mich zum Kreuzstich gebracht, dem bin ich nun hemmungslos verfallen, weine ;( nur hin und wieder weil ich keine Zeit zum Stricken mehr habe

liebe Grüße


Chris, da ist mein erster Entwurf, aber es gibt ja noch sooooo viel zum spielen und probieren :D
 
K

Kunzfrau

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Vor meiner ersten Handarbeitstunde in der Schule, dachte ich, ich müsste das zu Hause mal ausprobieren. Bei uns wohnte im Haus eine Frau, die ich immer nur Tantchen genannt habe. Die zeigte mir die ersten Schritte hin zum häkeln. Leider würde das gerade Stück, was ich vorhatte zu arbeiten, ein Dreick. Da dachte ich schon, das mache ich nie mehr. Dank meines Tantchens und nicht dem Schulunterricht bin ich dann doch dabei geblieben :applause:
Die Barbiepuppen wurden behäkelt und auch die ersten Babys unserer Familie bekamen ein Jäckchen. Dieses Jäckchen wollte ich in der Schule zensieren lassen. War natürlich mächtig stolz darauf. War auch wirklich gut geworden. Und dann kam die große Klatsche. Die Lehrerin hat daoch tasächlich behauptet, ich hätte dieses Jäcken nicht selber gehäkelt. Da muste meine Mutter erst in die Schule, um die Angelegenheit klar zu stellen. Allerdings konnte das die Lehrerin mir das nie so richtig verzeihen und wollte mir dann nur eine 2 in Handarbeiten geben und alle anderen Mädchen sollten eine 1 bekommen. Da habe ich das erste mal in meinem Leben Solidarität erlebt. Die anderen Mädchen haben sich dafür eingesetzt, dass auch ich eine 1 bekommen sollte. Zähneknirschend hat die Lehrerein mir dann die 1 gegeben.
Tja, später dann hat mir mein Tantchen immer wieder mal geholfen und heute bin ich so eine Handarbeitssüchtige, die neben dem Klöppeln auch noch stickt und stickt, Perelenarbeietn macht, Patchworkarbeiten macht und auch gerne bastelt. Da einzige Problem an der Sache ist, dass ich gerne ganz viel machen möchte, aber leider auch noch arbeiten muss. Das hält einen leider von den wirklich schönen Dingen des Lebens ab.

Ciao Marion :welle:
 
J

julka/Judith

Meister
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Gott sei Dank ,hatte ich meine Oma,von der hab ich viel gelernt.Und da Oma gerne in Handarbeitsgruppen ging(mehr wegen der Klönerei) und meine Handarbeitslehrerin die Gruppe machte, kam ich in Handarbeit immer ganz gut weg. Sie wußte aber auch, daß Oma mich viel selber tun ließ und mir die Arbeit nicht abnahm, sondern nur erklärte.
 
D

Dotty

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Hallo


Auch ich hatte eine sehr geduldige Oma, und auch meine Mutter hat immer HAndarbeiten gemacht und gebastelt. Und da bei uns schon immer selbstgemachte Geschenke angesagt waren ging es auch früh los. So mit 8 glaub ich hab ich dann aus Aida Stücken kleine Decken fabriziert. Schön bestickt mit allen möglichen Stichen. Die liegen heute noch bei Mama . Und Schals hab ich gestrickt...schöööön bunt und so unterschiedliche Breiten in einem Schal..*gg*.

Topflappen hab ich gehäkelt und eierwärmer...
Und in der Scchule haben wir mal ne WSchlange gestrickt für vor die Tür zu legen damit es nicht so zieht....
 
evi

evi

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Hallo,

wenn ich eure Geschichten so lese, dann erinnern sie mich auch an meine Kind- und Schulzeit.

Ich weiss noch, dass ich mich auf die ersten Handarbeitsstunden so gefreut hatte, weil ich doch so einen tollen Handarbeitskoffer hatte. Aber dann - diese Handarbeitslehrerin - damals schon freiwillig nach der Pension im Unterricht. Es war einfach furchtbar!

Ich habe von meinen 4 Jahren Handarbeitsunterricht in der Hauptschule gerade mal ein (sprich 1) Stück fertig gemacht. Es war ein Polster mit Kreuzstich - Wolle auf Stramin - das Muster ist sich auch nicht ausgegangen und hat nicht gestimmt, aber - ich hab' ihn zumindest fertig gemacht! Alle anderen Handarbeitsachen waren so schlimm gearbeitet, dass sie einfach nicht zu retten waren. Ich hab' mir geschworen - "nie wieder handarbeiten!"

So mit 17 oder 18 Jahren begann ich dann doch wieder - weil ich auch 2 Stunden lang täglich im Zug saß - mit stricken. Das hat mir sehr gut gefallen und ich hatte auch tolle Ergebnisse. Spater fing ich dann auch noch zu häkeln an.

Mit dem Sticken habe ich eigentlich erst vor einigen Jahren begonnen - jetzt dafür ganz intensiv.

LG Evi :hello: :hello: :hello:

Original von Dotty
Hallo


Auch ich hatte eine sehr geduldige Oma, und auch meine Mutter hat immer HAndarbeiten gemacht und gebastelt. Und da bei uns schon immer selbstgemachte Geschenke angesagt waren ging es auch früh los. So mit 8 glaub ich hab ich dann aus Aida Stücken kleine Decken fabriziert. Schön bestickt mit allen möglichen Stichen. Die liegen heute noch bei Mama . Und Schals hab ich gestrickt...schöööön bunt und so unterschiedliche Breiten in einem Schal..*gg*.

Topflappen hab ich gehäkelt und eierwärmer...
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Chris

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mag keiner mehr etwas dazu schrieben

??
 
E

Eule

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Doch, ich auch noch.

Ich muß aber sagen, soo schlecht waren meine ersten Erfahrunge mit Handarbeiten dann doch nicht.

Es fing in der Grundschule an. Handarbeiten und Kochen bzw. Werken. Ich blieb bei dem althergebrachten Handarbeiten. Die Lehrerin kann noch nicht so alt gewesen sein (auch wenn sie mir immer so vorkam), denn heute nach mehr als 30 Jahren ist sie immer noch an der Schule.

Ich kann mich noch an ein Nadelkissen aus Filz und eine Etui für die Handarbeitsschere, ebenfalls aus Filz, erinnern. Die mußten beide mit Zierstichen zusammen genäht werden. Dann hatte ich eine rote Tasche gehäkelt und eine gedrehte Schnur als Trageriemen dazu. Und gestrickt haben wir Schlauchmännchen. Also auf dem Nadelspiel. Und dann haben wir noch ein Platzset bestickt und die Ränder per Hand umgenäht. Das Set hab ich auch noch in meiner Schublade liegen, aber alles andere nicht mehr. Ich hatte damals schon etwas Geschick, denn die Noten waren o.k. und Hilfe gab es zu Hause keine. Handarbeiten ist nicht so Mama´s Ding.

Dann kam eine "schöpferische" Pause und ich fing erst wieder mit Stricken an, als ich vom Sport her viel auf den Regatten im Sommer unterwegs war und dort lange Wartezeiten zu überbrücken waren zwischen den einzelnen Starts. Ich kann mich noch an ganz genau an meinen ersten Pulli mit Rundpasse (wie die Lopi´s) erinnern. Der hatte ein Schachbrettmuster. Und da ich die Fäden immer zu sehr spannte, hab ich dann ganz viele kleine Knäule gewickelt, hab den Pulli auf die Erde gelegt und bin immer drum herum gewandert, während ich strickte. In der Oberstufe in der Schule habe ich dann in GK ständig Strümpfe gestrickt, weil ich den Unterricht so was von einschläfernd fand.

Nähen habe ich dann erst mit 20 gelernt und zwar von einer Schneiderin. Die hat dann auch gleich ein paar Profitricks verraten.

Den Rest habe ich mir aus Heften und sonstigen Anleitungen selbst angeeignet, bzw. einfach ausprobiert. Wann genau ich mit Sticken angefangen habe weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall in neuerer Zeit wieder kurz vor Lisa´s Geburt, denn ich habe ein Janosch-Bild für ihr Zimmer gestickt.

Häkeln und Kunststricken kamen auch irgedwann dazu, genauso wie Hardanger. Aber da weiß ich beim besten Willen nicht mehr wann. Nur, daß mich das interessiert hatte und ich mal ein Heft gekauft habe.

So, das war dann nun doch einiges von meinem handarbeitstechnichem Werdegang.

Gruß, Claudia B.
 
B

Brita

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Wie etliche Schreiberinnen vor mir, war auch mir die Handarbeitsstunde in der Schule verhaßt und ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft meine Mutter bei Arbeiten von mir weitergeholfen oder sie gar zu Ende gemacht hat, damit ich überhaupt etwas vorweisen konnte. Merkwürdigerweise hatte ich trotzdem eine gute Note, obwohl ich nichts auf die Reihe bekam und auch keinerlei Willen dazu hatte. Sobald ich konnte, bin ich mit den Jungs zu Werken gewechselt und habe danach um jeden Handarbeitskurs einen Bogen gemacht.

Als Teenie kam ich durch meine Mutter zum Stricken, Es war ein furchtbar langweiliger Norderney-Urlaub, aber es gab ein für damalige Begriffe tolles Wollgeschäft. Mein erster Pulli entstand in diesem Urlaub, und ich glaube ich besitze ihn heute noch, er ist auch den vier Umzügen nicht zum Opfer gefallen. Ihm sollten viele andere folgen, bis meine Gelenkprobleme dem endgültig ein Ende bereiteten.

Aber so ganz ohne Handarbeiten kam ich dann doch nicht aus. Und als ich beruflich nach Hildesheim zog und es dort in der Fußgängerzone einen Stickladen gab, war mein Schicksal wohl besiegelt. Denn dort an der Wand hing ein Bild von Lanarte:



Und dieses Bild mußte ich haben! Nur leider waren meine ersten Stickversuche bestenfalls als verworren zu bezeichnen. Als dann die VHS einen Kursus für Kreuzstich anbot, wußte ich, das probiere ich aus. Und weil ich eigentlich nie mit etwas einfachem anfange, war mein erstes Werk in diesem Kurs eine Tischdecke mit einem Sommerblumenkranz von Fremme. Die Kursleiterin erklärte mich für verrückt. Aber ich bin auch stur, wenn ich mir etwas vorgenommen habe, bleibe ich auch dabei. Heute ist diese Tischdecke einer der größten "Schätze", die ich besitze. Nicht im materiellen Bereich, sondern wegen all der Erinnerungen, die daran hängen. Ich war dem Kreuzstich verfallen.

Und das oben gezeigte Bild von Lanarte hängt heute bei meinen Eltern im Eßzimmer. Seit ich es gestickt habe sind etwa acht Jahre vergangen.

Brita
 
H

hajarmama

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Ich habe auch zuerst in der Schule Topflappen gehäckelt, allerdings habe ich keine negativen Erinnerungen daran. Ich kann mich nur daran erinnern, dass in der Grundschule ein Junge der Beste war. Er schaffte es schon in diesem Alter eine Jacke für sich zu stricken.
Das Handarbeiten - meistens stricke ich, manchmal sticke oder häkele ich - habe ich eigentlich von meiner verstorbenen Mutter gelern. Lange habe ich nichts fertig geworden und aus den angefangenen Pullover wurden - wenn ich Glück hatte - Taschen.
Irgendwann habe ich dann auch mal selber Pullover geschafft, aber mit dem Stricken habe ich erst richtig intensiv angefangen, nachdem meine Mutter tot war, weil dann ja kein anderer da war, der meinen Vater und mich bestrickt hat.
Zur Zeit bestricke ich natürlich am meisten meine 16 Monate alte Tochter. Das geht meist schön schnell.
 
E

Edith54

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handarbeiten in der Schulzeit ein Greuel. Eine ganz frühe Erinnerung von mir ist folgende. Ich bin ca 8 Jahre alt 2 Schuljahr im Sommer. Ich sitze im Garten und versuche verzweifelt mit schwitzigen Händen und Topflappengarn einen Abwaschlappen zu stricken. Auf Befehl meiner sehr dominanten Mutter. Sie selbst daneben im Liegestuhl. Dann ein paar Tage später, das Stück ist fertig und meine gleichaltrige Cousine ist bei uns. Mehrtägiger Ferienbesuch, ich mag sie eigentlich gar nicht,weil sie mir immer als Vorbild präsentiert wurde. Es kommt dann ziemlich arg, die Cousine lässt den neuen Lappen beim Gasherd anbrennen und leugnet alles und Ihr seht es kommen ich musste nochmal einen Lappen stricken weil ich angeblich so blöd war und den ersten kaputt gemacht habe. Dazu gibt es nichts weiteres zu sagen. Oder was denkt Ihr dazu.

Das ganze ist nun über 40 Jahre her, ich mag meine Cousine immer noch nicht, Sie mich auch nicht. Aber Handarbeiten sind mein grosses Hobby geworden. Daran ist eigentlich meine total liebe Schwiegermutter schuld. Sie ist mein grosses Vorbild. Hat 10 Kinder grossgezogen, ist immer zufrieden und sehr angenehm im Umgang mit andern Leuten. Ihre Hände ruhen nie,auch noch mit mitlerweile 92 Jahren häkelt und webt Sie noch. Tolle Frau oder nicht.

so das ist meine Geschichte für Heute. Liebe Grüsse Edith :rolleyes:
 
Chris

Chris

Erleuchteter
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ach Edith das sind sie normalen Mutter Tochter Beziehungen.... ich höre selten was anders aber draus könnten wir ja im lcub oder offtopic einen neuen beitrag machen
soll ich dich freischalten für unseren Club? lg chris Mutter Tochter geschädigt aber auch Tochter Mutter ;-) meine Omi war ein absoluter schatz :-)))
 
Thema:

Wie waren eure ersten Handarbeitserfahrungen??

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