Tradition trifft Mode: Kimono und Co.

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Chris

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( Presseinfo Initiative-Handarbeiten mit Schnittmustern)
Schon länger hat Fernöstliches einen ganz besonderen Reiz für uns Europäer. Sushi, Thai Chi, Chi Gong und Wellness liegen im Trend, und auch vor der Mode hat der Asia Style nicht halt gemacht.

Kimono und Obi sind auch bei uns en vogue. Der Kimono zählt zu einem der ältesten bis heute in Mode gebliebenen Kleidungsstücken. In Anlehnung an sein chinesisches Vorbild entwickelte sich der Kimono im 13. Jahrhundert in Japan zur Nationaltracht. ( ki = anziehen, mono = Gegenstand). Die Entwicklung des Kimonos hatte ihren Höhepunkt in der Edo- bzw. Tokugawa-Zeit (1603 - 1886), einer Zeit des kulturellen Aufschwungs und des Aufstiegs der bürgerlichen Gesellschaft in Japan.
Im Kimono verschmolzen die unterschiedlichen Gewandformen, die aus dem höfischen und dem bürgerlichen Milieu hervorgegangen waren. Damals wie heute werden die Kimonos in Japan von Hand genäht, als Stoff wird meist Seide gewählt.
Das tägliche Tragen eines Kimonos ist bei den meisten Japanern heutzutage nicht mehr üblich, zu bestimmten Gelegenheiten jedoch ist es noch immer unverzichtbar. Heute nehmen junge Japanerinnen an "Kimono-Kursen" teil, um zu lernen, worauf man bei der Auswahl zu achten hat und wie sie getragen werden.
Männer- und Frauenkimonos unterscheiden sich grundlegend in Muster und Farbe, jedoch nur geringfügig im Schnitt. Der Kimono wird ausschließlich durch Bänder zusammengehalten. Besonders wichtig ist das Binden des Obi, eines langen breiten seidenen Gürtels, der um die Taille gewickelt wird. Je nach Anlass bindet man den Obi unterschiedlich.
Alter und Status einer Frau ebenso wie die Jahreszeit und der Anlass haben Einfluss auf die Auswahl des Kimonos. Die berühmtesten aller Kimonoträgerinnen sind die Geishas, die heute noch über beste Kenntnisse hinsichtlich der feinen Unterschiede, die mit dem Tragen eines Kimonos zum Ausdruck gebracht werden können, verfügen. Ihre Kleidung ist immer von höchster Qualität und Kunstfertigkeit, und sie tragen sie mit einer Grazie, die in anderen Gesellschaftsschichten leider nicht mehr existiert.

Kimonos werden bei zahlreichen traditionellen Ereignissen getragen. Jedes Jahr im Januar beispielsweise tragen junge Mädchen, die im vergangenen Jahr 21 geworden sind, einen Kimono, um ihr "Erwachsenwerden" zu feiern.

Auch die Modewelt liebäugelt mit dem Asia-Style: Getragen werden Kimono-Jacken, Stehkragen, Stickereien und Accessoires, jedoch nie im Komplett-Look sondern lässig kombiniert. Bei der Zusammenstellung ist fast alles erlaubt. Das passende Schuhwerk sind Flip Flops, schlichte Ballerinas oder High Heels. Eine Kimono-Jacke ist ein wahres Multi-Talent, sie passt für die Party genauso wie für das Theater und ist ein ideales Urlaubs-Ausgeh-Outfit.

Ein solch edles Teil können Sie jetzt selbst schneidern oder schneidern lassen. Die Anleitung dazu finden Sie kostenlos unter www.initiative-handarbeit.de.

Auch den Obi solo zu tragen hat seinen Reiz. Um die Taille oder Hüfte gebunden peppt er Jeans, Rock oder Kleid auf und fungiert als Hingucker par exellence.

Absolut im Trend sind Taschen mit großem Henkel, wie sie hier im Asia-Stil realisiert wurde. Alle großen Designer haben auffällige Taschen in ihren Kollektionen. Besonderen Chic haben Unikate, die Sie selbst fertigen können und die den großen Labels in nichts nachstehen müssen.

Die Anleitungen zum Nachmachen sowie weitere Tipps und Trends zu Needle Work Design gibt's im Internet unter

www.initiative-handarbeit.de.
 
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