Allysonn
born to be bunt
Teammitglied
Hallihallo, da isse wieder. Frisch aus der Versenkung aufgetaucht und bereit zu... neuen Versenkungen. Aber in der Zwischenzeit gibts ne bunte Atempause.
Die liebe @eule1808 und ich haben uns auf der Nadelwelt in Karlsruhe gründlich umgesehen und dabei einen Workshop entdeckt, den die Vorturnerin "Würschdl-Sticken" genannt hat. Die eule 1808 und ich haben das natürlemong ausprobiert und es hat uns ziemlich gut gefallen.

Allerdings musste ich mich im Nachgang dazu genauer belesen, weil ich ja ein neugieriges Ich bin. Und diese Würschdl-Stickerei ist eigentlich eine uralte Stickerei, die nur an die neue heutig-bunte Zeit angepasst ist. (Leider finde ich auf die Schnelle kein copyright-freies Bild dazu, ich bleib aber dran!)
Der ursprüngliche Name lautet Anlegetechnik und wurde (wenn ich die Info richtig deute) im Mittelalter dafür verwendet, Gold- und Silberfäden auf Stoffe aufzubringen. Im Normalfall würde der dünne Draht ja brechen, wenn man den wieder und wieder durch den Stoff zerrt. So, wie es Metallicgarn heut noch gern tut. Deshalb wurde der Edelmetall-Faden nur in Form gebracht, auf den Stoff draufgelegt und dann mit einem textilen Fädchen fixiert.
Bei dem Workshop ging es natürlich nicht um güldene Drähte. Zum besseren Handling hat man uns Kordel gegeben. Richtig fedde Kordel. Die wurde mit einem Heftfädchen auf ein Stück Handarbeitsstoff aufgenäht und dann bunt überstickt.

Das Übersticken kann quasi mit (fast) allen gängigen Stickstichen geschehen, die man auch so von der Stickerei her kennt. Wir haben für den Anfang die Kordel bunt umwickelt und dann, quasi als Steigerung, noch einen Stielstich aufgebracht...


Das richtig Schöne an dieser Technik ist, dass man da wild durch die Restekisten gehen kann. Die Frau hat dort mit Sticktwist, Perlgarn, dünnen Bändchen und einer "komischen" Art Lederbändchen gearbeitet. Man kann diese Stickerei auch noch mit anderen Elementen versehen, Knöpfe, aufgewebe Flächen, 3D-Teilchen... Da die Kordel das Stück eh erhöht, können auch andere Dinge vom Grund abstehen. Das is man schon schön, oder?
Es gibt sogar eine Nähmaschinen-Version: Das sogenannte Couching. Dort wird ein Auflegfaden mit der Nähmaschine (meist im ZickZack) festgenäht. Und das hab ich tatsächlich auch schon selber gemacht: In meinem Kreiseierdings-Quilt sind die grünen und roten Ranken so entstanden...

Die liebe @eule1808 und ich haben uns auf der Nadelwelt in Karlsruhe gründlich umgesehen und dabei einen Workshop entdeckt, den die Vorturnerin "Würschdl-Sticken" genannt hat. Die eule 1808 und ich haben das natürlemong ausprobiert und es hat uns ziemlich gut gefallen.

Allerdings musste ich mich im Nachgang dazu genauer belesen, weil ich ja ein neugieriges Ich bin. Und diese Würschdl-Stickerei ist eigentlich eine uralte Stickerei, die nur an die neue heutig-bunte Zeit angepasst ist. (Leider finde ich auf die Schnelle kein copyright-freies Bild dazu, ich bleib aber dran!)
Der ursprüngliche Name lautet Anlegetechnik und wurde (wenn ich die Info richtig deute) im Mittelalter dafür verwendet, Gold- und Silberfäden auf Stoffe aufzubringen. Im Normalfall würde der dünne Draht ja brechen, wenn man den wieder und wieder durch den Stoff zerrt. So, wie es Metallicgarn heut noch gern tut. Deshalb wurde der Edelmetall-Faden nur in Form gebracht, auf den Stoff draufgelegt und dann mit einem textilen Fädchen fixiert.
Bei dem Workshop ging es natürlich nicht um güldene Drähte. Zum besseren Handling hat man uns Kordel gegeben. Richtig fedde Kordel. Die wurde mit einem Heftfädchen auf ein Stück Handarbeitsstoff aufgenäht und dann bunt überstickt.

Das Übersticken kann quasi mit (fast) allen gängigen Stickstichen geschehen, die man auch so von der Stickerei her kennt. Wir haben für den Anfang die Kordel bunt umwickelt und dann, quasi als Steigerung, noch einen Stielstich aufgebracht...


Das richtig Schöne an dieser Technik ist, dass man da wild durch die Restekisten gehen kann. Die Frau hat dort mit Sticktwist, Perlgarn, dünnen Bändchen und einer "komischen" Art Lederbändchen gearbeitet. Man kann diese Stickerei auch noch mit anderen Elementen versehen, Knöpfe, aufgewebe Flächen, 3D-Teilchen... Da die Kordel das Stück eh erhöht, können auch andere Dinge vom Grund abstehen. Das is man schon schön, oder?
Es gibt sogar eine Nähmaschinen-Version: Das sogenannte Couching. Dort wird ein Auflegfaden mit der Nähmaschine (meist im ZickZack) festgenäht. Und das hab ich tatsächlich auch schon selber gemacht: In meinem Kreiseierdings-Quilt sind die grünen und roten Ranken so entstanden...




Danke, daß Ihr diesen Workshop mitgemacht habt und Dir