Patchwork - Techniken

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Allysonn

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born to be bunt
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Beim Patchen unterscheidet man grob zwei Hauptrichtungen. Das ist einmal das ANEINANDERnähen (engl: Piecing) und zum anderen das AUFEINANDERnähen (= Applikation - engl: Applique).

Beim Aneinandernähen unterscheidet man in:

Piecing: Die Teile werden aus Stoff maßgenau zugeschnitten und nach Vorlage zusammengenäht. Piecing wird heute meist mit der Maschine gearbeitet, kann aber auch händisch passieren.

Foundation Paper Piecing (=FPP): Das zu nähende Stück ist auf einem Untergrund aufgezeichnet (Papier oder Unterstoff) und die zugeschnittenen Stoffstücke werden nach den gezeichneten Linien genäht. Das erhöht die Genauigkeit. Außerdem können mit dem Unterstoff auch feiner Stoffe stabilisiert oder dehnbare Stoffe fixiert werden. Der Unterstoff bleibt in der Regel im Stück, Foundation Paper wird rausgepult... FPP wird fast ausschließlich mit der Nähmaschine gearbeitet.

English Paper Piecing (=EPP): Im deutschen: Nähen über Schablonen oder auch Lieseln (nach Liesel Niesner, einer EPP-Expertin). Hierbei wird der Stoff über eine Papier- oder Pappschablone gespannt, um die Form festzulegen. EPP wird meistens per Hand ausgeführt.
 
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Allysonn

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Uuuund der Teil 2: Die Applikation.

Da gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

1. Raw Edge Applikation: Das Motiv, die Form wird ohne jede Nahtzugabe zugeschnitten und auf den Grundstoff aufgenäht. Dabei kann man kantenverdeckende Stiche benutzen, wie den Satinstich oder auch den Knopflochstich. Oder aber man "umrandet" das Motiv ein bis zwei millimeter innerhalb der eigentlichen Linien mit einem Linienstich in kontrastierender Farbe. Das wirkt dann ein wenig wie ein Ausmalbuch... Diese Technik kann mit Hand oder der Maschine ausgeführt werden.

2. Bei den "anderen" Applikationen weiß ich grade nicht, ob die nen extra Namen haben. (Da gugg ich nochmal). Bei diesen Applies bekommt auch das aufzunähende Stück eine Nahtzube, die nach hinten weggefaltet wird. Entweder im Vorfeld (fixiert durch feste-bügeln oder heften), oder aber während des Nähvorganges selber. Auch hier kann man sichtbare Schmuckstiche verwenden, um das Teilchen aufzunähen. Aber sehr viele Näherinnen bevorzugen hier einen "unsichtbaren" Stich.

Als Besonderheit für 2 kann man erwähnen, dass man zwei Möglichkeiten hat, das Muster zu arbeiten: Entweder ich lege die Musterteilchen auf den Hintergrund oder aber ich lege den Hintergrund auf den gemusterten Stoff. Letzteres nennt man Reverse-Applikation...
 
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@Allysonn
zu 1 habe ich heute ein tolles Beispiel gefunden , den Meerglas-Quilt, der wurde im bernina Newsletter gezeigt. Sehr schade daß ich keine freie Wand habe, da juckt es mich wirklich in den fingern.....
 
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