Namenstag der Hl. Anna

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AnnaF

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Heute zeige ich zum Andenken an den Namenstag der Hl. Anna, am 26. Juli die

" ANNAHAND" 60. Gebutstag Franz 213.jpg

Die Hl. Anna ist die Mutter von Maria der Gottesmutter.

Die Reliquie der Annahand ( mumifizierte Rechte Hand) wurde am Reliquienmarkt in Istanbul für den Österreichischen Hof erstanden, und dort aufbewahrt.

Nach etwa 100 Jahren kam die Annahand in die St. Anna Kirche in Wien. (etwa 1750). Seit damals wird die Hand immer am 26. Juli, in einem

Silber Schrein ausgestellt.

Für die Klosterarbeit nimmt man eine dunkelbraune bis schwarze Wachshand, Perlen und Steine, Samt und Seide, nur die edelsten Materialien

werden verarbeitet.

Besonders soll sie den werdenden Müttern, sowie kranken Müttern helfen.

Es ist meine persönliche Annahand , sie ist von mir erdacht, gearbeitet und fotografiert.
 
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Maria 1

Maria 1

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Liebe Anna!
Auch dir Alles Gute zum Namenstag!

Bis bald mal wieder!
 
K

Kara72

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13
hallo,

diese Glaubenswelt liegt mir fern, aber trotzdem alles Liebe zum Namenstag.
Und wenn ich hier eine Frage anhängen darf, das ist ja nun nicht die Originalhand, zu welchem Zweck macht man solche Bilder?
Bitte von dieser Frage nicht angegriffen fühlen, ich möchte einfach verstehen, worums geht (vollkommen wertungsfrei)

Liebe Grüße
Kara
 
mamje

mamje

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5.839
liebe anna,

eine sehr schöne arbeit.
alles gute zum namenstag. :tagebuch4:
 
A

AngelikaW

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Alle gute zum Namenstag und die Arbeit ist sehr schön.mir gefallen deine Klosterarbeiten immer sehr gut.
 
brigitteh

brigitteh

Meister
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1.368
Liebe Anna, herzlichen Glückwunsch zum Namenstag. Bin immer ganz begeistert von deinen Schönheiten. Unsere Kirche heißt auch St. Anna und dieses Wochenende ist Kirchenpatrozinium.

In unseren ländlichen Gegenden werden solche Feste noch veranstaltet. Sehr feierlich.
 
steini

steini

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636
Hallo Anna,
dein Namenstag war ja von viel Sonne geprägt.
und in meinem Kalender stand : Anne, warm und trocken, macht den Bauersmann frohlocken.

Deine Arbeit ist wieder sehr aufwändig und sehenswert, sicher hat sie bei Dir einen Ehrenplatz.
liebe Grüsse MArtina
 
S

Schönlisa

Anfänger
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43
s

Liebe Anna,

deine Annahand ist sehr schön geworden. Ich persönlich finde die schwarze Hand im etwas "traurig".

Ich weis es ist dein Beitrag, aber ich würde gerne auf die Frage von Kara eingehen.

1060 wurde in Smyrna, heute Izmir an der türkischen Ägäisküste, damals wichtiges Zentrum der christlichen Welt, beschlossen die Knochen der verstorbenen Heiligen (Knochen als Abglanz der Herrlichkeit im Himmels der Heiligen) als Reliquien zu verehren und in die Kirchen mit allem Kostbaren aufzubewahren.

Der drang des Menschen war schon immer einen gewissen "Schutz" zu erhalten. Diese Reliquien wurden in edle Materialien "gehüllt", daraus entstand die "schöne Arbeit". Diese gibt es in vielen verschiedenen Arten.
Mit Gold und Perlen, mit Haararbeiten, mit Wachsarbeiten, mit Papierarbeiten. Der Kreativität war keine Grenzen gesetzt.
Diese Arbeiten wurden hauptsächlich in Klöstern gearbeiten. Dort hatte man das Geld und die Zeit diese spirituelle Arbeit anzufertigen. (daraus wurde der heutige Name " Klosterarbeit" hergeleitet)
Später wurden auch noch Kinderdarstellungen wie etwa die Fatschenkinder oder auch Prager Jesulein uä gearbeitet. Diese wurden oft den jungen Nonnen als "Kinderersatz" in die Klöster mitgegeben, oder von ihnen gearbeitet.
Aber auch Heiligendarstellungen wuden "verschönt" und hinter Glas gebracht.
Vielen sagt man Wundern zu.

Wir haben in der Schule ein Brieflein mit einen splitter vom Sarg des heiligen Konrad erhalten.
Diesen sagt man besonderen Schutz zu.
Dies ist zB. ein geweihter Gegenstand, den ich in einen Haussegen verabeitet habe.

Diese Arbeiten breitetn sich im katholischen Raum aus. Österreich, Bayern aber auch Malter (hier Ganutel genannt) gehören zu den bekanntesten Orten.

Natürlich wollten auch die "normalen" Gläubigen ihren Glauben im Altag bekunden bzw diesen "Schutz" ins Haus holen. Deshalb gibt es in jedem christlichen Haushalt den sogenannten Herrgottswinkel. Meistens in der Essecke ein Kreuz , bei dem nicht selten die ein oder andere schöne Arbeit hängt.

Oft werden diese Arbeiten zu bestimmten Anlässen gearbeitet und meist geweiht geschenkt. Wie zum Beispiel zur Hochzeit, Tauf , Kommunion uä.


In der Klosterarbeit gibt es sehr viel Symbolik. Die unsere Anna sehr gut umzusetzen weis.

So ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrück und konnte dir ein bisschen in die Glaubenswelt der Katholiken näherbringen.

Liebe Grüße
Lisa
 
K

Klaudia 2

Meister
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Anna, hab auch grad deine wunderschöne Arbeit bewundert :applause: .

Lisa, dein Beitrag find ich sehr interessant und informativ,

liebe Grüße Klaudia
 
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Namenstag der Hl. Anna

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