Kaltglasur

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Tueddi

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Kaltglasur- der neue Trend ?!

Es gibt sicherlich noch einige die nicht wissen, was Kaltglasur eigentlich ist.

aus dem Handarbeitsfrau.de Portal Basteln

eingestellt von Gastartikel am 27-12-2004
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Bei Kaltglasur handelt sich es um einen glänzenden Zwei-Komponenten-Überzugslack(bestehend aus Glasurharz und –härter), der wischfest, kratzfest, wetterfest und gegen Chemikalien resident ist. Die bearbeiteten Gegenstände schauen aus, als wären sie emailliert.

Die Kaltglasur wurde schon jahrelang von einigen Bastelversandhäusern angeboten, aber der erwartete Bastelboom blieb aus. Dank Heike Schäfer wurde jetzt regelrecht ein Bastelboom ausgelöst. Der inzwischen andere Firmen auch ergriffen hat und jetzt eine Kaltglasur in ihr Sortiment aufgenommen haben.

Wegen der Geruchsbelästigung ist die Kaltglasur auch sehr umstritten, es wird auf jeden Fall empfohlen, diese bei geöffneten Fenster zu verarbeiten und Kinder sollten auch nicht anwesend sein.

Auch ob es nun lebensmittelunbedenklich ist, scheiden sich die Geister. Wer mehr zu einigen Inhaltstoffen wissen möchte kann es bei www.nutriinfo.de nachlesen. Und kann dann selber entscheiden, ob er mit Kaltglasur arbeiten möchte.

Wie wird die Kaltglasur angewendet?
Die benötigte Menge (Mischungsverhältnis 1:1) an Härter und Harz in den beigefügten Messbecher abmessen und in ein altes Behältnis schütten und mit einen Holzstäbchen mischen. Die eingerührten Luftblasen sollten vor den verarbeiten noch entweichen. Deshalb sollte die Kaltglasur ca. 5 Min. noch stehen bleiben. Danach kann der zu bearbeitende Gegenstand damit bestrichen bzw. ausgegossen werden. Die verwendeten Pinsel wirft man entweder weg (darum am besten alte Pinsel verwenden) oder man reinigt sie mit Terpentin. Der Becher, in dem die Kaltglasur gemischt wurde, und das Holzstäbchen können nach dem Verarbeiten dann beseitigt werden. Die Kaltglasur sollte mind. 24 Stunden aushärten. Wurde sie zum Ausgießen verwendet sind sogar 48 Stunden zum Aushärten empfohlen bevor der Gegenstand verwendet wird.

Hier einige Beispiele wie man sie verwenden kann:

* Verarbeitung mit Servietten-Decoupagetechnik Tablett, Deko-Teller, Toilettendeckel mit Servietten- oder Decoupagétechnik gestalten. Anleitungen dazu bei www.bastelforen.de . Sie können die Konturen noch mit Dekorfolie bzw. Glitterpen verziert werden. Vereinzelt können auch Glasperlen oder Schmucksteine mit dem entsprechenden Kleber befestigt werden. Ist die Gestaltung des Objektes abgeschlossen, so kann die Kaltglasur nach Anleitung angerührt werden und der Gegenstand bepinselt bzw. ausgegossen.

* Verarbeitung mit Schiebe- bzw. Rubbelbilder auf Porzellan, Tassen und Unterteller mit Sticker, Schiebebilder oder Rubelbilder bekleben. Die Ränder, Henkel und Zwischenräume mit Acryl- bzw. Porzellanfarbe gestalten. Danach die benötigte Menge an Kaltglasur nach Anleitung mischen und die Oberfläche damit bestreichen. Die Tassen aber bitte nur von außen.

* Verarbeitung mit Tacky Tape und Perlen Broschenrohlinge mit Tacky Tape bekleben und Perlen einstreuen. Die Brosche dann mit Kaltglasur ausgießen.

* Verarbeitung mit Mosaik: Gegenstand mit Mosaiksteinchen bekleben. Austrocknen lassen. Danach die Fugenmasse anrühren und die Mosaiksteinchen ausfugen. Diese ebenfalls austrocknen lassen. Die entsprechende Menge an Kaltglasur nach Anleitung anrühren und das Mosaik damit bestreichen und aushärten lassen

Sonja Dopierala
 

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