Handarbeiten und Thema Geschenke?

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Chris

Chris

Erleuchteter
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hm, ja ist ja immer sone Sache Handarbeiten zu verschenken wie haltet ihr das? nur an gute Freunde Verwandte mom oder so oder egal? ich habe schon oft richtige Reinfälle erlebt so nach dem Muster och haste ja selbst gemacht... 120 Stunden Hardangerdecke ;-) hätte ja fast die tränen nicht zurück halten können. Lieber verkaufen als verschenken? wie immer neugierige Grüße chris
 
N

Nici

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Hallo Chris

Also verkauft hab ich noch nichts, nur verschenkt, allerdings im Familienkreis, wo ich mir sicher war, daß es auch ankommt. Meiner Schwester würd ich z.B. keine Stickerei schenken, weil es einfach nicht in ihr Ambiente passt. Aber Mama und Oma und meine Tante freuen sich darüber mehr, als über was gekauftes. Meine meisten Freundinnen würden sich vieleicht auch darüber freuen, wenn es ein ganz persönliches Geschenk wäre, wie Ihr Hochzeitsbild oder ein gesticktes Bild ihres Kindes. Aber wie gesagt, verschenken ja, aber nur da, wo ich weiß, daß es nicht in irgendeiner Kiste vor sich hindümpelt.

LG Nici
 
W

wafrank

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Ich verschenke nur an diejenigen die es auch zu schätzen wissen.
Die meisten Handarbeiten verkaufe ich (nicht für'n Appel und'n Ei). Bei meinen Ausstellungen sind Preise an den Artikeln. Wer weiss wieviel Arbeit dahinter steckt und sie gerne haben möchte kauft sie auch. Das einzige was gefragt wird ob ich die auch selbst gemacht habe. Sehr viele Handarbeiten mache ich auch auf Bestellung mit der vorherigen Absprache zum Preis. Es sind aber keine Festpreise sondern ab-soviel-Preise und keine Zeitvorgabe.
Reinfälle habe ich auch schon beim Verschenken erlebt. Nur solche Fälle gibt es bei mir nur ein einziges Mal.
Liebe Grüsse
Wally
 
evi

evi

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hallo chris,

meine handarbeiten verschenke ich auch nur an jene, von den ich weiss, dass sie es auch wirklich schätzen - der aufwand ist mir einfach zu schade um jemanden etwas selbstgemachtes zu geben, wenn ich weiss, das liegt nur irgendwo in einer schublade rum -
diese erfahrung habe ich leider auch gemacht, seitdem wähle ich meine beschenkten sehr kritisch aus
momentan verschenke ich eher kleine dinge wie z.b. gestickte ostereier, bestickte kerzen, geburtsbilder o.ä. -für grosse handarbeiten fehlt mir die zeit - und dann behalte ich sie mir lieber selber :D

lg evi
 
A

Angela

Guest
also ich verschenke handgemachte Sachen nur an gute Freunde die auch wissen, das ich es gerne mache und viel Arbeit dahinter steckt. Freunde die das auch zu schätzen wissen. Ich würde nie für einen Fremden was machen und nie was verkaufen. Ich weiß ja nicht was derjenige draus mache. Ich bin da sehr eigen. Mir würde es das Herz brechen, wenn ich irgendwo sehe wenn jemand mit meinen selbstgemachten Sachen schlecht umgeht. Ich hab auch schon abgelehnt für Fremde was zu machen.
 
D

Diana

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Auch ich wähle die Leute denen ich etwas selbstgemachtes schenke sehr sehr kritisch aus. Egal ob es sich um Handarbeiten oder selbsthergestellte Gaumenfreuden handelt. Schließlich steckt in diesen Dingen soviel Liebe das sie eigentlich unbezahlbar sind.

Leider können das einige nicht nachvollziehen, auch ich bekam schon "Hast du wohl selber gemacht?" mit abwertendem Unterton zu hören.

LG Diana
 
K

Kira

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Ich verschenke auch nur an ausgewählte Personen und dann meist auch "nur" Kleinigkeiten. Sämtliche Babys im Verwandten und Bekanntenkreis bekommen von mir Lätzchen mit Namen die kamen bisher immer super an, Bilder oder Tischdecken habe ich noch nicht verschenkt weil ich mir nie sicher war ob sie so geschätzt werden wie die Arbeit es verdient.

Lieben Gruß

Kira
 
X

xwitch

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Hallo,
also verschenkt habe ich bisher meist 'nur' bestickte Karten oder ganz kleine Bildchen,außer meine Oma bekommt zum Geburtstag immer was schönes,die freut sich immer so!
Verkaufen tu ich auch auf Ausstellungen aber da nicht zu billig.Gerade bei Ausstellungen habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht,sobald die Leute den Preis sehen,schrecken sie zurück,obwohl ich meine Preise wirklich nicht zu hoch ansetze(eher im Gegenteil).Aber es gibt auch die andere Seite,die warscheinlich jeden Preis zahlen würden,wenn Ihnen was gefällt.
Das mit dem:'haben sie das wirklich selbst gemacht?' kenne ich auch,aber darüber kann ich dann nur schmunzeln.Manche Leute fragen einen Löcher in den Bauch und kaufen dann doch nichts.Aber mir geht es auch nicht nur ums Verkaufen,der Kontakt mit anderen Menschen und die ganze Atmosphäre bei den Ausstellungen sind mir auch sehr wichtig.
Auftragsarbeiten habe ich bisher noch nicht gemacht,würde ich auch nur ohne Zeitlimit machen,denn immerhin ist Sticken mein Hobby und soll auf keinen Fall zum Muss werden!
Grüßle Britta :)
 
Chris

Chris

Erleuchteter
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hi, ja bei mir auch so ich mache seit vielen Jahren Hobby oder Kunsthandwerkermärkte das ganze drum rum ists, es macht Spass nur Aufträge nehme ich keine mehr an weil ich schaffe sie dann immer nicht. Aber alleind er aufbau und das dekorieren dabei macht mir viel freude dann die meistens tollen gespräche, bei mir halt oft mit Urlaubern lg chris
 
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Eule

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Also bei mir teilt sich das ein wenig auf.

Ursprünglich hab ich alles nur für mich gemacht. Da man aber gar nicht alle Decken (damit hab ich angefangen) gleichzeitig auflegen kann, fing ich dann auch an was zu verschenken. Hauptsächlich an meine Mama, die hat da nämlich keine Geduld für und weiß aber wieviel Arbeit in einem Teil steckt. Das habe ich auch bis heute beibehalten, daß ich wenigstens zum Geburtstag oder zu Weihnachten ein besonderes Teil für sie anfertige.

Da meine Schwiegermutter selbst sehr viele Decken bestickt, habe ich ihr dann eine Häkeldecke in dunkelgrün passend zur Couchgarnitur angefertigt. Häkeln kann sie selbst nicht, kann aber den Wert der Handarbeit einschätzen.

Daß ich Sachen verkaufe fing eigentlich damit an, daß eine Freundin kam und mich bat ihr ein Paar Socken zu stricken und diese auch bezahlen wollte. Aus einem Paar wurden dann gleich zwei und den Preis hat sie damals auch gleich festgelegt. War noch etwas mehr als ich gedacht hatte. Ihr war es das wert und ich wollte wirklich nicht mit ihr deswegen streiten. So fing ich dann an Socke zum Verkauf oder auch zum Verschenken zu stricken. Auch immer mal wieder auf Bestellung.

Bei den Puppenkleidern war es ähnlich. Ich hab was für die Puppe meiner Tochter gemacht und die Mütter von Freundinnen meiner Tochter fragten, "Kannst Du nicht so was für unsere auch machen?". Da war es etwas schwierig einen Preis festzulegen, aber ich denke mir das hab ich jetzt ganz gut hinbekommen.

Da ich aber mit Socken und Puppenkleider nicht die riesigen Bestände habe, hab ich die Sachen dann erstmal auf den Flohmarkt für die gebrauchten Kindersachen mitgenommen. Socken gehen halt im Herbst besser als im Frühling und die Puppenkleider (es waren 12 Garnituren mit Kleid und Hut oder Tuch) hatte ich alle innerhalb der ersten Stunde verkauft.

Zur Zeit mache ich die Puppenkleider nur auf Bestellung, da mir der Platz fehlt, mal die Zuschnitte und die Maschine länger stehen zu lassen. Meine Familie findet Picknick auf dem Wohnzimmerteppich nicht so spannend. Aber nach dem Umbau bekomme ich im neuen Arbeitszimmer einen Tisch für mich alleine wo ich alles stehen lassen kann. (Ich freu mich schon).

Wenn ich noch einen Platz bekomme, möchte ich dann hier bei uns auf dem Weihnachtsmarkt einen Stand habe. Das wäre dann das erste Mal ein reiner Handarbeits- und Bastel-Stand. Ich hoffe, daß ich jetzt nach den Ferien endlich jemand erreiche und was festmachen kann.

Ich hoffe ich hab Euch jetzt nicht zu sehr strapaziert.

Gruß, Claudia
 
B

Brita

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Hallo,

ich habe Eure und besonders Claudias Eintrag mit großem Interesse gelesen.

Bisher habe ich außerhalb meiner Familie nur sehr, sehr wenig verschenkt, und wenn dann nur Kleinigkeiten an Menschen, die selbst auch handarbeiten. Verkauft habe ich noch nie etwas.

Vor drei Jahren habe ich einem guten Freund versprochen, für seine damals noch ungeborene Tochter ein Stickbild zu machen. Da sie wenige Wochen vor meinem Umzug geboren wurde, war klar, daß wir das zurückstellen. Jetzt bin ich seit Wochen am Kämpfen mit dem Bild, das zweitgrößte, das ich je gemacht habe. Ein Bild mit einem Teddy, für ein dreijähriges Mädchen bestimmt nicht schlecht. :))

Aber jetzt wo ich Eure Aussagen gelesen habe, bekomme ich Zweifel, wie es aufgenommen wird und ob die Arbeit wirklich gerechtfertigt ist. Der Vater und ich sind seit vielen Jahren befreundet, hatten aber nie eine Beziehung. Der Kontakt ist abgeflaut, als er seine heutige Frau kennengelernt hat. Ich kenne weder seine Frau noch habe ich die Tochter je gesehen.

Einerseits möchte ich mein Versprechen gern einlösen. Andererseits - was wenn es dann in einer Schublade landet, weil ihre Mutter nix davon hält? ?( Insbesondere wenn sie keine Erinnerungen an das Leben ihres Mannes vor ihr haben möchte - und ich wäre ein Geist aus der Vergangenheit.

Klar, die Entscheidung muß ich selber treffen, aber nachdenklich gemacht, habt Ihr mich schon!

Liebe Grüße
Brita
 
A

Angela

Guest
hm is eine schwere Entscheidung. Ich weiß nicht, ich würde es *eher* nicht machen. Vielleicht redet er dich ja mal drauf an, dann könnt ihr das klären. Aber nachdem du meintest die Tochter sei jetzt 3 Jahre ist das ja *Versprechen* ja eh schon lange her. Und wenn du weder seine Frau noch das Kind kennst..... du weißt ja im Grunde wirklich nicht wie seine Frau reagiert. Auch wenn nie was zwischen euch war.....
 
Chris

Chris

Erleuchteter
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ne ich auch net.... wenn sie dich nicht einmal zur geburt eingeladen haben? also nachträglich zum Babygucken *gg* Vielleicht mag sie keine handarbeiten findet es ktischig etc nee ich würds net machen lg chris
 
K

Kanopamy

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Auch ich kann euch in vielen Antworten zustimmen.
Handarbeit verschenke ich nur an Menschen, die den Wert des Geschenkes zu schätzen wissen.
Vor Jahren, als ich meine erste Ausstellung machte, habe ich Karten verkauft um ein wenig meine Auslagen wieder herein zu bekommen. Da stellte eine Besucherin lakonisch am Stand fest, sie werfe alle ihre Karten die sie zu einem Anlass bekomme, in den Papierkorb und würde sich so was nie kaufen. Seid der Zeit überlege ich es mir sehr gut, wer von mir etwas bekommt.
Andererseits habe ich aber einige Personen, die immer wieder einen besonderen Wunsch haben und denen ich dann ein Stickbild für Hochzeit, Geburt oder Geburtstag sticke.
Der Preis wird im Voraus ausgehandelt, wir wissen alle, die Stunden die wir für eine Handarbeit benötigen, kann nie bezahlt werden.
Ich selber schreibe die Arbeitszeit für mich auf(bei allem was ich mache) um so auch ein wenig Überblick zu haben, wenn ich nach der Stundenzahl gefragt werde, wie lange ich an dem Teil gearbeitet habe. Oft sind es die Personen, die nachfragen, die diese Arbeiten schätzen, selber aber nicht die Fingerfertigkeit dazu haben.
Gruss,Karola
 
X

xwitch

Fortgeschrittener
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@Brita
also ich würde es an Deiner Stelle sein lassen,wenn es dem Mann wichtig gewesen wäre,hätte er sich doch sicher mal gemeldet(nach 3 Jahren!),oder?
Und so ein Stickbild geht ja nicht kaputt,vielleicht kannst Du es anderweitig verwenden.
@Karola
lass Dich bloß nicht wegen einer blöden Aussage einer wahrscheinlich Nichtwissenden aus dem Konzept bringen.Ich denke jeder der auf Ausstellungen oder Hobbymärkte geht kennt auch die negativen Komentare(die sich zum Glück in Grenzen halten).Aus vielen spricht auch einfach nur der Neid.
Grüßle Britta
 
G

gabi

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bisher habe ich nur wenige handarbeiten verschenkt. eines war ein donald duck lesezeichen für meinen schwager. er ist absoluter donald fan und schmökert sehr gerne in seiner großen disney büchersammlung. er war total begeistert. vielleicht ist es beim handarbeit-schenken einfach wichtig die handarbeit nicht um der handarbeit willen zu schenken sondern weil man zufällig mit einem selbstgemachten stück genau den punkt treffen kann

liebe grüße
gabi
 
Chris

Chris

Erleuchteter
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hm ja und wie findet man den Punkt wenn man doch meint, das wärs, aber es ist nicht so? du meintest dein schwager würde sich freuen... gut, so wars dann ja auch, aber wenn net :-) wenn man denkt jemand freut sich über ein gesticktes Geburtsbild... ich find es ist eine schwierige Sache, meine Schwägerin bekam eine gehäkelte teppichbrücke zum einzug sie liegt heute noch und das ist viele Jahre her. Sie hat sich sehr gefreut...hät aber ja auch anders sein können. Woran erkenne ich vorher, das wäre genau *das*...... Grübelnd lg chris
 
B

Brita

Fortgeschrittener
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Hi, Chris,

hm, weiß auch nicht. Meine Stiefoma beklagt sich bei jeder Gelegenheit bei mir, daß ich ihr nie etwas sticke. Aber sie weiß nicht einmal, wo die Sachen liegen, die ich ihr gestickt habe...

Ein Stickbild oder eine schöne Karte würden bei ihr sicher gut ankommen - um dann aber doch für alle Ewigkeiten in der Schublade oder sonstwo zu verschwinden. Soll man sich da den Aufwand machen oder nicht? ?(

Brita
 
Chris

Chris

Erleuchteter
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wenn oma sich freut würd ichs machen geht ihr nur darum das du an sie denkst... denke ich. da würd ein kleines bild reichen oder mal ne Schleife für die Wand. das kannste selber gleich aufhängen nimm Hammer und bilderhaken mit....oder stick ihr ein kleines tischband. lg chris
 
K

Kanopamy

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Oder wie es meine Schwiegermutter immer machte. Sie freute sich riesig, wenn sie von mir Handarbeit geschenkt bekam. Aber, wenn dann zu ihr Besuch kam und dem gefiel das Teil und er sagte dies auch, dann durfte er das mit nach Hause nehmen.
Wie findet ihr das?
Zum Schluss bekam sie nichts mehr von mir.
Karola
 
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