Andreas Handarbeitstagebuch

Diskutiere Andreas Handarbeitstagebuch im Unsere Tagebücher Forum im Bereich Allgemein; Habe mich nun auch dazu entschieden, ein Tagebuch zu führen. Vor allem die Idee, mir zu den Handarbeiten auch Notizen machen zu können und sie...
celtic lady

celtic lady

Andrea
Mitglied seit
30.04.2011
Beiträge
10.618
Standort
Wien
Habe mich nun auch dazu entschieden, ein Tagebuch zu führen. Vor allem die Idee, mir zu den Handarbeiten auch Notizen machen zu können und sie dann zusammen in einem Thema zu finden, fand ich sehr praktisch.

So beginne ich gleich mit den einfachen Stulpen, die ich gerade für meine Tochter stricke. Da ich nicht gerne mit einem Nadelspiel stricke, mache ich alle Dinge die dies erfordern würden mit einer Rundstricknadel. Bei den Stulpen habe ich beide zugleich gestrickt:

Der Umfang sind je Stulpe 36 Maschen. Ich hab also zuerst mit dem ersten Knäuel 18 M angeschlagen, dann mit dem 2. Knäuel 36 M und dann wieder mit dem ersten Knäuel die restlichen 18 M. Dann geht es immer um beide Stulpen mit dem jeweiligen Knäuel im Kreis herum.

einfache Stulpen Anstrick.jpg

Die Stulpen wurden mit einer Merino-BW-Mischwolle für NS 5 gestrickt:
Umfang 36 Maschen - 13 cm im Rippenmuster 2 re, 2 li
danach 6 cm glatt rechts
für das Daumenloch: 1 M stricken, 4 M abketten - in der nächsten Reihe die 4 Maschen wieder anschlagen.
danach 5 cm glatt rechts und 3 cm Rippenmuster (2 re, 2 li)
Daumen: 10 M aus dem Daumenloch aufnehmen und 3 cm glatt rechts stricken, elastisch abketten.

fertig:
Medium 58588 anzeigen
 
celtic lady

celtic lady

Andrea
Mitglied seit
30.04.2011
Beiträge
10.618
Standort
Wien
Mein nächstes Projekt ist ein Tuch, das ich als Couchzierde aufgelegt habe: Schattenstricken mit dem Motiv eines Elefantenkopfs. Das Design stammt von Marina Pannewitz.

Das Symbol des Elefanten soll mich daran erinnern, dass ich manche alten Trampelpfade verlassen muss, damit mir neue Wege dabei helfen können, ein glückliches Leben zu leben. 🐘 🐘 🐘

Die Größe des Tuchs: 1,62 m x 70 cm, gestrickt aus Schurwolle/Poly-Gemisch für NS 4.

Für die Randmasche habe ich die letzte Masche links verschränkt abgehoben und die erste Masche rechts gestrickt – beim Farbwechsel habe ich dabei den ruhenden Faden vor das Strickstück gelegt. So war ein Umhäkeln (wie in der Anleitung vorgeschlagen) nicht mehr notwendig.
Randmaschen.jpg
Grundlagen des Schattenstrickens:
Beim Schattenstricken werden mit zwei kontrastierenden Farben abwechselnd zwei Reihen gestrickt. In der Hinreihe werden alle Maschen rechts gestrickt, in der Rückreihe wird gemustert: Will man eine Farbe hervorheben, so wird sie rechts gestrickt (erscheint auf der Vorderseite erhoben links), will man sie (fast) unsichtbar machen, so wird sie links gestrickt. So entsteht auf der Vorderseite das gewünschte Motiv.

Hier mein fertiges Tuch:

PS.: an so einem großen Elefantenkopf kann man sich auch wunderbar anlehnen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
celtic lady

celtic lady

Andrea
Mitglied seit
30.04.2011
Beiträge
10.618
Standort
Wien
Im Rahmen der Weihnachtssocken-Challenge habe ich Mojo-Socken gestrickt.

Mit 6-fädiger Sockenwolle habe ich 52 Maschen mit Nadelstärke 3 angeschlagen und wieder beide Socken zugleich gestrickt. Die Socken passen mir (Größe 39/40) genau.

Mustereinteilung:
Den Bund habe ich 6 cm hoch im Rippenmuster (2re, 2 li) gestrickt.
  • dann 2 x (5 Reihen linke Maschen, 5 Reihen rechte Maschen), dann nochmal 5 Reihen linke Maschen
  • dann 20 Reihen Rippenmuster (2 re, 2 li),
  • dann wieder 5 Reihen linke Maschen, 5 Reihen rechte Maschen, 5 Reihen linke Maschen,
  • dann eine Bumerangferse.
  • dann wieder 5 Reihen linke Maschen,
  • 20 Reihen Rippenmuster (2 re, 2 li),
  • 5 Reihen linke Maschen, 5 Reihen rechte Maschen, 5 Reihen linke Maschen,
  • und dann die Spitze: Dabei hab ich in jeder 2. Reihe die 2. und 3. (bzw. die 28 und 29. Masche) rechts verschränkt zusammengestrickt und die 24. und 25. (bzw. die 50. und 51.) Masche rechts zusammengestrickt. Bei 8 verbleibenden Maschen hab ich die Spitze mit Maschenstich geschlossen.
 
celtic lady

celtic lady

Andrea
Mitglied seit
30.04.2011
Beiträge
10.618
Standort
Wien
Als Übung für das Stricken mit verkürzten Reihen (Methode von Gabriele Kluge) habe ich einen Schalkragen nach eigenem Gutdünken gestrickt.

Garn: Schoppel Wolle, Nadelstärke 3
Größe: 20 cm breit, 90 cm lang (ist sich genau mit einem 100g-Knäuel ausgegangen).

Diagonal gestrickt:

Zeichnung.jpg

- ausgehend von 3 Anfangsmaschen habe ich am Beginn jeder Reihe eine Masche zugenommen, bis eine Breite von 20 cm erreicht war.

- Dann wurde für die gesamte Länge am rechten Rand weiterhin in jeder Hinreihe eine Masche zugenommen, am linken Rand in jeder Rückreihe eine Masche abgenommen.

- Nach 90 cm Länge (an der rechten Seite) habe ich an beiden Seiten am Beginn jeder Reihe eine Masche abgenommen bis keine mehr übrig war (die letzten drei Maschen wurden zusammengestrickt).

Der fertige Schal wurde nun quer zusammengelegt und jeweils Kante an Unterseite zusammengenäht. In Halsnähe habe ich einen Druckknopf befestigt, sodass man ihn schließen kann oder auch locker offen tragen kann.
Schalkragen offen.jpg
Hier das fertige Stück:
 
celtic lady

celtic lady

Andrea
Mitglied seit
30.04.2011
Beiträge
10.618
Standort
Wien
Da mein Thermophor meinte, er braucht einen neuen Pulli, gab es gleich einen kleinen Norweger aus Merino-Wollresten.
Größe: 6 cm Bund, Körper: Länge 28 cm, Breite 22 cm.
NS: 3,5 mit Rundstricknadel im Kreis herum.

Anschlag: 96 Maschen für den Bund. Danach habe ich verteilt 8 Maschen zugenommen = 104 Maschen und glatt rechts im Norwegermuster nach Lust und Laune weitergestrickt. Für die Rundung habe ich in jeder 2 Reihe (wie bei Socken) die 2.+3. Masche jeder Seite verschränkt zusammengestickt und die vor-vorletzte und die vorletzte Masche rechts zusammengestrickt. Zuletzt dann in jeder Reihe.

So sieht der Pulli fertig aus und verschafft mir zusammen mit dem Kerl darinnen in diesem Winter warme Füße:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
celtic lady

celtic lady

Andrea
Mitglied seit
30.04.2011
Beiträge
10.618
Standort
Wien
Manchmal bin ich schon froh so ein schönes und praktisches Hobby zu haben ;) Es wird kalt, ich habe keine Kapuze auf meiner Jacke, also schnell zum Wollschrank, eine gute Anleitung suchen und schon kann ich mir einen warmen Kapuzenschal stricken!

Da ich keine passende Wollstärke hatte, hab ich eine petrolfarbene Merinowolle und einen Zauberball mit blauem Farbverlauf zusammen gestrickt in Nadelstärke 6. Die Mischung passt optimal zu meiner Jacke.

Der Kapuzenschlag "„COUPEL - m/w/d“ ist von der Designerin Astrid Klemm und wurde genau nach ihrer Anleitung gestrickt:
 
Thema:

Andreas Handarbeitstagebuch

Oben