Wertschätzung

    Ich häkele und bzw. stricke wenn ich auf dem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit bin. Morgens fährt eine Beaknnte mit, mit der ich mich immer unterhalte. Neulich war ich dabei ein Tuch zu häkeln (bei 30 Grad hatte ich Merino/Seide/Kaschmir auf der Nadel) und sie so: Oh, ist das ein schönes Tuch. Für wen machst du das? Ich so: noch keinen Plan, zur Not für mich. Warum, magst du es haben?
    Das wäre toll, was bekommst du dafür? Darauf hin ich, nix, bekommst du von mir zum Geburtstag. Du spinnst, der ist doch erst im Dezember. Bis dahin bist du doch erfroren. (Sie ist eine extreme Frotsbeule). Du bekommst das Tuch nach deinem Urlaub. Basta! Da freu ich mich sehr drüber, aber ich bezahle dir die Wolle. Du hattest ja schließlich Arbeit damit. Sie hat keine Ruhe gegeben, bis ich das Geld für die Wolle genommen habe.
    Bei ihr weiß ich, dass sie handarbeiten schätzt. Ihr hatte ich mal einen Drachenschwanz in knalligen Regenbogenfarben gehäkelt und aus dem Rest der Wolle ein kleines Täschchen. Beides ist immer noch in Gebrauch.
  • Hallo,

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Viele Bilder, Techniken usw.

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