Angepinnt Tipps und Tricks beim Häkeln

      Tipps und Tricks beim Häkeln

      Hallo Leute,

      ich möchte hier auf unserer Seite eine Rubrik mit Tipps und Tricks erstellen.
      Aus eigener Erfahrung weiß ich das es viele solcher Kleinigkeiten gibt, die das Häkeln und die Nacharbeit erleichtern.
      Darum bitte ich euch, mir eure Tipps und Trick zu verraten. Wir werden die hier aufführen und für alle Häkelfreunde zur Verfügung stellen.

      Ich zähle auf euch....

      Danke indessen und schöne Grüße sendet Steffi :]
    • Tipps und Tricks beim Häkeln

      Hallo,

      Schau dir mal diesen Ratgeber an. Viele Bilder, Techniken usw.

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      Tipp zum Fensterbilder häkeln

      Wer schon mal Fensterbilder gefertigt hat, weiß wie umständlich das ist, den Ring zu umhäkeln. Hier habe ich einen Trick für euch:

      ihr stellt den Ring auf eine feste Unterlage (Tisch) und umhäkelt das ganze mit einer größeren Häkelnadeln (1 Nummer größer). Lieber auch einige mehr Maschen in den Ring häkeln damit keine freien Stellen entstehen

      Probiert das mal aus, ihr werdet merken das es viel einfacher geht.

      Steffi

      Quadratisches Filethäkeln

      Um ein Quadart beim Filethäkeln heraus zu bekommen, sollte man statt normaler Stäbchen, Patentstäbchen häkeln. Diese sind etwas höher und so erzielt man am Ende das Quadrat.

      Patentstäbchen:

      1. wie beim normalen Stäbchen die Fäden holen
      2. nun den ersten Faden nur durch die erste Schlaufe ziehen
      3. Das Stäbchen nun wie gewohnt abhäkeln.

      Diesen tollen Tipp gab uns Helga Pollmann von Handarbeitsclub und ich muß sagen der ist Gold wert.

      Steffi

      Stärken von Handarbeiten

      zum Stärken gibt es so viele Möglichkeiten, deswegen möchte ich euch hier ein paar zeigen:

      1. Stärken mit Zuckerwasser:
      (diese Art nehme ich nur für plastische Dinge, wie Tassen , Körbchen und ähnliches)

      dazu nehme ich 1 Teil Zucker und 2-3 Teile Wasser jenachdem wie fest die Arbeit gestärkt werden soll.
      Das ganze erhitze ich solang bis der Zucker sich aufgelöst hat. Danach muß die Sud abkühlen.
      Nach den Abkühlen wird die Handarbeit in das Zuckerwasser eingelegt und so durchnäßt. Nun noch vorsichtig ausdrücken und spannen. Am besten über Nacht oder im Backofen bei 50° (da wird es besonders fest) trocknen lassen.

      Stärken mit Gelantineblätter

      ...auch das stärken mit Gelantine, bringt einige Vorteile.
      Diese Methode kann man bei alles Handarbeiten benutzen.

      Die Gelantine nach Vorschrift auflösen, etwas erkalten lassen. Arbeit einlegen, ausdrücken, spannen und trocknen lassen. Diese Art des Stärkens hat den Vorteil daß das ganze nicht so arg klebt, allerdings ist die Haltbarkeit nicht ganz so lang wie bei Zuckerwasser.

      Stärken mit handelsüblicher Wäschestärke

      Bei Sprühstärke ist ja alles klar...

      Bei Wäschestärke habe ich auch einen kleinen Trick:

      Diese verdünne ich 1:1 und fülle das ganze in eine größere Flasche. Reste können so immer wieder zurück geschüttet werden. Vor Gebrauch der Wäschestärke muß das ganze richtig geschüttelt werden. Dann legt ihr eure Arbeit ein und macht die anderen Arbeitsgänge wie immer.

      Ich nehme diese Art des Stärkens besonders gern, denn das ganze klebt nicht und riecht auch noch gut. Durch das Mischverhältnis erhalte ich auch eine schöne Steifigkeit des Handarbeitsstückes. Besonders gern nehme ich das für meine Tischwäsche.


      Das Spannen von Häkelarbeiten

      ich habe mir zum Spannen eine 1x 1m große und ca. 4 cm dicke Styroporplatte gekauft. Diese habe ich mit einem Rest der Rückseite einer selbstklebenden Folie beklebt (die kariert ist). So habe ich schon mal eine ordentliche Fläche für rechteckige Arbeiten. Das erleichtert mir das spannen ungemein. Für meine Runden Arbeiten habe ich mit wasserfesten Folienschreiber verschieden große Kreise gezogen.

      Zum Spannen drücke ich die Nadeln tief ein, so wird das ergebnis noch etwas besser.
      Ich spanne runde Sachen immer von der Mitte aus und lege auf die letzte Reihe besonderen Wert.
      Bei rechteckigen Sachen "nadel" ich zuerst die obere Reihe fest, dann die linke Seite, dann die untere Reihe und dann die rechte Seite. Durch meine karierte Unterlage ist das kein Problem.

      Spannen von plastischen Arbeiten

      da ich immer sehr viele plastische Sachen, wie Tassen, Körbchen, Schalen, Hüte u. ä. häkel, habe ich am Anfang immer Probleme gehabt diese in Form zu bekommen. Mit Seidenpapier diese zu ausstopfen, hatte nie den gewünschten Erfolg.

      Nun habe ich dazu einen Trick gefunden, wie ich das umgehe. Ich suche mir verschiedene Gegenstände die schon fest sind und die ungefähre Form haben. Also Deoflaschendeckeln für kleine Tassen, kleine Getränkeflaschen für die Körbchen (auf den Flaschenhals spanne ich gleich noch den Henkel), verschiedene Schüsseln für die Hüte und Schalen.
      Blumentöpfe für die gehäkelten Übertöpfe u.s.w.

      Ich stecke die Gegenstände in meine gestärkte Arbeit und stelle das ganze auf den Kopf. Diverse Ränder nadel ich dann zusätzlich auf der Styroporplatte fest.
      So erhalte ich ein sehr gutes Ergebniss und muß mich nicht mit dem Seidenpapier rumärgern.

      **passende Mitteldecken**

      Wer viel mit Einzelteilen häkelt weiß wie schwer es ist, eine passende Mitteldecke zu finden. Im Handel gibt es nur bestimmte Größen zu kaufen und wer keine Ahnung vom nähen hat (wie ich), hat ein echtes Problem.

      Martina von der Bastel- und Hobbykiste gab mir folgenden Tipp:

      Aidastoff kaufen, diesen auf gewünschte Größe zuschneiden, Kanten festketteln und umnähen.

      Leider hatte ich mit dem nähen nicht viel Ahnung und so probierte ich das was anders aus.
      Ich bügelte die Ränder um und umhäkelte die Decke mit festen Maschen (in jedes Loch des Aidastoffes 1 feste Masche).

      Die Kanten halten gut, meine passende Größe hatte ich und ich brauchte nicht mal zu nähen...

      Steffi

      Perlen einhäkeln

      Perlenhäkelei ist eigentlich sehr schön, aber es macht auch unwahrscheinlich viel Arbeit, die Perlen erst auf die Wolle zufädeln. Am Ende sind die Perlen auch nicht da wo man sie haben will...

      ich mache das so:
      in den Moment wo eine Perle gebraucht wird, verbinde ich diese mit einer Schlaufe und befestige sie mit einer Kettmasche. Danach kann ich wie üblich weiterarbeiten.

      Steffi

      Kleine Filetmuster erstellen

      ..das ist ganz einfach.
      Ihr nehmt ein kariertes Blatt, dort zeichnet ihr euch ein Motiv mit X dann umrahmt ihr das Bild mit einen Rahmen, das ist dann das komplette Deckchen. Die normalen Kästchen häkelt ihr mit 2 Luftmaschen + 1 Stäbchen, in den X-Kästchen häkelt ihr 3 Stäbchen.

      Wieviel ihr am Anfang Luftmaschen braucht könnt ihr errechnen, wenn ihr die Kästchen zählt und diese mit 3 multipliziert, dann müßt ihr noch 3 Wendeluftmaschen für das erste Stäbchen dazunehmen.

      Viel Erfolg....

      Noch ein Tipp für Kettmaschen

      Dieser Tipp kommt von Wally,

      So nun mein Tipp.
      Ich nehme 2 Knl Garn (braucht man denn das Teil wird meistens grösser), häkele mit dem 1. Knl eine Lftm-Kette, mit dem 2. Knl fange ich mein Muster von hinten an, brauche ich noch mehr Lftm häkele ich am 1. Knl weiter. Wenn ich meine 1. Musterreihe fertig habe schneide ich den Faden vom 1. Knl ab und vernähe ihn. So habe ich kein Problem reichen meine Lftm oder muss zählen wieviele brauche ich usw. usw.
      Liebe Grüsse
      Wally

      Tipps zum waschen von Handarbeiten

      Waschen in der Maschine:
      Am besten die Handarbeiten in ein Wäschesäckchen stecken, sollte sowas nicht vorhanden sein, nimmt man einen weißen Kopfkissenbezug und knöpft diesen nach dem einfüllen zu.
      Als Waschmittel eignet sich am besten handelsübliches Shampoo.

      Handwäsche:
      nicht einweichen lassen und nach den waschen nicht auswringen, sondern die Arbeit in ein Handtuch legen dieses zusammen wickeln und leicht eindrehen.

      Trocknen:
      Handarbeiten sollten immer im liegen getrocknet werden.

      Bügeln:
      beim bügeln immer ein dickes Handtuch zwischen Arbeit und Bügeleisen legen, das verhindert häßliche Glanzbildung.

      Natürlicher Mottenschutz

      Motten gehen nicht nur gern an Wolle- auch vor Baumwolle machen sie nicht halt und daraus sind nun mal viele Häkelarbeiten.
      Verschiedene natürliche Düfte vertreiben diese lästigen Plagegeister. Im Sommer gesammelt und getrocknet hat man eine preiswerte Waffe gegen die Motten:

      z.B.:
      Rainfarn, Waldmeister, Holunderblüten, Lavendel, Rosmarien, Walnussblätter und Steinklee.
      Auch Zedernholz, getrocknete Apfelsinenschalen und Kernseife eignen sich gut zur Bekämpfung.

      In kleine Säckchen gefüllt sieht das ganze sogar attraktiv aus.

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