Schneeberger Spitze

      Schneeberger Spitze

      Anfang des 20. Jh. suchten die Lehrkräfte der Königlichen pitzenklöppel-Musterschule Schneeberg nach neuen Wegen für die Handklöppelspitze. Die Spitze sollte relativ schnell mit wenigen Klöppelpaaren zu arbeiten sein.

      Es entstand die Schneeberger Spitze.

      „Die Schneeberger Spitze ist eine der wenigen Spitzen deutschen Ursprungs. Aus diesem Grunde sollte sie eigentlich auch in der landesüblichen Art und Weise geklöppelt werden.“
      Zitat aus „Schneeberger Spitze“ von Annelie van Olffen

      Charakteristische Merkmale:
      - Fortlaufendes Bändchen verjüngend und ausweitend, meist mit 4 Paaren (3 Rissp., 1 Führpaar) gebildet,
      enge Stellen im LS, breite Stellen im GS arbeiten, dabei das Führpaar entsprechend oft drehen
      - Die Füllungen zwischen den Bändchenformen sind Flechter und Formenschläge.
      - florale Musterung in Anlehnung an den Jugendstil
      - hohe Transparenz der Spitze
      - Zur Erhöhung der Stabilität wird an der äußeren Kante ein mitlaufender Flechter geklöppelt.

      „ Die straffe, glatte Außenumrandung, die auf dem Klöppelbrief als Parallellinie eingezeichnet ist, bedeutet, dass hier der Schneeberger Flechter, zusammen mit der Schneeberger Verbindung“ in Aktion tritt. ...
      Falls der Schneeberger Flechter am LS-Bändchen ist, ist die Schneeberger Verbindung folgendermaßen zu klöppeln: wie üblich nach den Leinenschlägen eine Nadel stecken, Laufpaar nur einmal drehen und mit dem inneren Flechtpaar einen LS klöppeln – neues Laufpaar wieder einmal drehen, ehe das LS-bändchen weiter geklöppelt wird.“

      Zitat aus „Schneeberger Spitze“ von Annelie van Olffen
    • Schneeberger Spitze

      Hallo,

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