Angepinnt Klönstube Obdachlosen

      @spiralia, man darf schon seine Meinung dazu sagen. Ich denke aber, dass eine pauschale Einordnung arbeits- oder obdachloser in Faulpelze und Schmarotzer hier zu weit geht. Es kann sehr schnell passieren, dass jemand auch unverschuldet in so eine Situation kommen kann.

      Man kann und soll eben nicht alle über einen Kamm scheren.
    • Hallo,

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      Ich nehme das Zitat raus weil es zu großer Verwirrung gekommen ist......
      wollte nur sagen ...wie ich es unten geschrieben habe das ich es auch so sehe...manch einer kommt in not ohne was dafür zu können

      mir dreht sich gerade der Magen um...ob der ins Internetcafe gehen kann und ob das was kostet...
      mensch muß man denn alles hinterfragen
      die gesellschaft schmeißt sooo viel weg, wieso nicht denen geben die es brauchen...
      und ob er es nun braucht oder nicht, ist das denn wirklich die Frage
      ich hab Mirco gebeten mir zusagen was ich ihm gern schicken soll
      er meinte wenn er es frei äußern kann bräuchte er etwas nähgarn um eine Hose zu Flicken und eine Suppe oder etwas Fleisch in einer Dose...
      Leute klingt das nach jemanden der es hat und auf dem Flohmarkt steht
      und selbst wenn er da steht, mein Gott....ich hab Nähgarn in Massen und ne Suppe treib ich auch auf ...
      und dann freu ich mich einfach ...wenns vielleicht ein Lächeln ins Gesicht zaubert....
      schönen Sonntag euch allen

      sorry aber manche versteh ich nicht
      wenn ihr eh nichts geben wollt, dann laßt doch eure Kommentare und denen die es gerne tun ihre Freude !
      Ich denke aber, dass eine pauschale Einordnung arbeits- oder
      obdachloser in Faulpelze und Schmarotzer hier zu weit geht. Es kann sehr
      schnell passieren, dass jemand auch unverschuldet in so eine Situation
      kommen kann.


      nur diesen Satz wollte ich unterstreichen.....das ich das auch so sehe.....wie du !!!

      ohje ohje ich hab das doch niemals so gemeint wie du das aufgefast hast christa.....ich entschuldige mich bei dir hier und nicht per PN
      das bezog sich auf die leute die meinsten....ob er es denn wirklich nötig hätte und nicht das es dann auf dem Flomarkt landet....
      bitte verzeiht mir für den Wirbel für den ich Anscheinend gesorgt habe ....
      :tagebuch4:

      Obdachlosigkeit

      Sicher, sollte jeder, der kann . Leider muss ich aber hier in Deutschland feststellen, dass vielen so viel geholfen wird, dass sie es sich zu bequem machen und das dann auf Kosten der Helfer.

      Jemandem helfen übers Internet ist ja auch so eine Sache, würde ich eh nie machen, man weiß doch nie, wer hinter jeder einzelnen Person im Forum steckt. Und dass ich misstrauisch werde, wenn mir ein Obdachloser eine Adresse gibt, wo ich ihm Sachen hinschicken kann/soll und hier im Internet surft ist doch komisch oder???

      Ich finde, wenn ich helfen möchte, dann gebe ich die Sachen an eine karitative Einrichtung.



      Liebe Grüße

      Eure Needle12
      gestern war ich mal den ganzen tag nicht online.
      so kann ich eure postings erst jetzt lesen.

      ihr habt alle recht - jeder für sich.

      es haben hier welche direkt geholfen.
      das finde ich gut.

      manche helfen lieber seriösen einrichtungen.
      das finde ich auch gut.

      jeder sollte da helfen, wo er seine hilfe für nötig befindet.
      die hauptsache ist doch, dass wir HELFEN.

      wem und wo, kann ja jeder für sich entscheiden.

      ich finde es nur schlimm, wenn menschen weg schauen.

      dadruch, dass ich nun schon einige jahre bei uns vor ort eure sachen verteile, bin ich auch schon manchem schicksal begegnet.
      so toll ist das soziale system nun auch wieder nicht.

      ein etwas fülligerer mann sollte zur reha fahren.
      aber nicht in den sachen, die er anhat.
      er bekommt einen schein, mit dem er sich in der kleiderkammer was holen darf.
      nur, da war nichts in seiner grösse.
      was nun ?
      schwiema hatte zwei grosse pullis fertig,
      die habe ich ihm dann geben können.
      und eine bekannte von mir hat einen anorak ihres mannes gespendet und noch paar sachen dazu.
      so hatte er was ordentliches zum anziehen.

      oder einmal hatte sich einer sein ein paar schuhe, die er hatte, im sommer zu sandalen umfunktioniert.
      soll heissen, er hat den fersenteil mit der schere entfernt.
      im herbst wars natürlich bisschen kalt.
      und wir haben in der kleiderkammer auch keine schuhe grösse 47 gefunden.
      also wieder bekannte mobilisiert.
      der mann hat schuhe bekommen.

      und wisst ihr, was schlimm ist, diese menschen trauen sich nicht nach hilfe zu fragen.

      also sollten wir die augen aufhalten und dort helfen, wo es nötig ist, wo es uns möglich ist und wo wir unsre spenden gut aufgehoben fühlen.

      sollte doch eigentlich jedem möglich sein, was gutes zu tun und nicht nur weihnachten.
      Ich denke, dass diese Serien im Fernsehen vielen Arbeits-u. Obdachlosen schaden. Da werden immer ganz extreme Beispiele gezeigt, mit Schauspielern inszeniert. Sicher gibt es überall Ausnahmefälle, aber die meisten wollen eine Arbeit speziell ältere Arbeitnehmer. Auffallen tun nur Gewisse die dann ein schlechtes Bild auf alle werfen. Wie schnell kann man heute seine Arbeit verlieren u. kommt dann in Bedrängnis seine Ausgaben nicht mehr stemmen zu können? In unseren Ländern muss wenigstens niemand hungern u. man kriegt Hilfe. Ich frage mich nur wie lange kann der Staat sich das alles noch leisten.

      Das Thema Spendenorganisation stellt sich für mich nicht mehr, da wird so viel in eigene Taschen gewirtschaftet u. der afrikanische Markt z. B. wurde so mit Kleidung überschwemmt die da verkauft wird, dass die eigene Textilwirtschaft nicht mithalten konnte u. aufgeben muss. Das selbe mit Nahrungsmitteln, da kommen z. B. Hähnchenteile runter, die der Europäer nicht kauft, u. die eigene Landwirtschaft kann bei diesen Dumpingpreisen das Handtuch werfen.

      Ich gebe da wo ich sehe hier kommt es an, es gibt genug Bedürftige im eigenen Land, nur viele schämen sich um Hilfe zu bitten. Was diesen User betrifft, weiß ich auch nicht was ich denken soll, schreiben kann man viel u. überprüfen gar nichts.

      Wurde kürzlich bei einem Wichteln schwer enttäuscht, da diejenige nie vermeldete mein Päckchen bekommen zu haben, u. selbst keines an ihren Wichtel verschickte, einfach keine Anfrage mehr beantwortete. So ist es im WWW.

      Strickbiggy
      Hallo Mamje,

      warst Du schon mal in anderen Ländern? Da gibts kein Arbeitslosengeld und wenn, dann nur mal gerade 3 Monate und dann bekommt man gar nichts mehr, so dass man gezwungen ist irgendeine Arbeit zu finden, glaube mir da nimmt man jede Arbeit egal was. Diess nur ist ein Beispiel von vielen. Sicher es gibt, ganz selten mal Menschen, die in Not geraten, dann soll/muss geholfen werden, aber bitte nur insoweit, dass sie durch die Hilfe wieder auf die Beine kommen und ihr Schicksal dann selber in die Hand nehmen können. Aber in Deutschland wird das immer ausgenutzt und das finde ich, gerade der arbeitenden Bevölkerung gegenüber, unfair, die sich dann auch noch trotz vieler Jahre harter Arbeit Sorgen machen müssen, ob sie mit der Rente auskommen. Das kann nicht sein.

      Für mich hat alles auch mal eine Grenze, aber die sind in Deutschland längst überschritten.

      Liebe Grüße
      Needle12
      schade das Du das so siehst needle,
      aber in unserem Land gibt es leider sehr viele solche, die unverschuldet in
      Not geraten sind und von HartzIV leben müssen und das ist bei Gott kein
      Zuckerschlecken. Ich selber gehöre (noch) zur arbeitenden Bevölkerung und
      gebe trotzdem gerne wenn hier eine Aktion statt findet, eben weil ich weiß
      das dort jeder Cent ankommt den ich investiere.
      rund 30% aller ALGII - Bezieher gehen einer Tätigkeit nach, teils Vollzeit. Und diese "aufstocker" sind nicht nur schlecht qualifizierte "hilfsarbeiter" mit 2-5 Kindern, sondern auch durchaus gut ausgebildete Menschen, die teils alleine leben. Ein Bekannter von mir führt für das Jobcenter Schulungen für ALG II - Empfänger durch, ganz normal 8 Stunden am Tag, lebt alleine, und ist Aufstocker... bitte kreuzen sic den Fehler an.

      Wenn ich dann in einem Focus Bericht lese, dass das ja nicht an einem schlechten Lohnniveau liegt, sondern nur an der Erhöhung des ALG II regelsatzes kann ich eigentlich nur lachen. (der wurde ja nicht erhöht weil grad zuviel Geld im Umlauf war...).

      Das Klischee, wer arbeiten will findet auch Arbeit ist längst überholt, und Arbeit haben heißt noch lange nicht, auch davon leben zu können.

      Es ist aber einfacher auf gewisse meinungsfördernde Medien zu hören als selbst die Augen aufzumachen. Und unsere Führungsriege kann sich entspannt zurücklehnen und weiter machen was sie wollen, denn die Mittelschicht drischt ja lieber auf den Sündenbock "fauler Harzer" ein. (den es natürlich auch gibt und immer geben wird, der aber schon lange nicht mehr typisch ist.). Die Welt ist nicht schwarz und weiß, gut und böse, auch wenn es einfacher wäre....
      Gebe dir recht Needle. Es kann wirklich nicht sein, dass Leute die Jahre gearbeitet haben um ihre Existenz in Rente bangen müssen, womöglich noch dazuarbeiten. Meine Tochter ist alleinerziehend, KIGa plätze ein Lottogewinn, die sich aber nicht nach Arbeitszeiten richten, schlechte Bezahlung, u. wie ich bei ihr sehe, machen Finanz. Sorgen krank. Davon gibt es sehr viele Menschen. Die andern rennen im Hamsterrad, überall wird eingespart u. es wird geackert bis zum Burnout, auch in meiner Familie.

      Bei unserem Nachbarn wohnt ein Herr in Zimmermiete, wollte mit Frau nach Australien auswandern. Sie hat Arbeit ist noch dort, er mittlerweile hier weil keine Genehmigung u. weiß nicht wie`s weiterkommt. Die nehmen nicht alles auf in anderen Staaten, nur was gebraucht wird, u. unsere Sprache lernen die auch nicht damit wir sie verstehen.

      Wir nehmen alles, alimentieren alle, viele Leute die man hier gar nicht integrieren kann u. kaum unterbringt am Arbeitsmarkt, drum sind wir das gelobte Land, über kurz oder lang fahren wir die Ernte ein, wenn der Kuchen aus ist u. die Party vorbei. Unsere Enkel werden noch auf den Schulden sitzen.

      Früher musste ich keinen Zaun haben u. penibel alles absperren, da musste ich keine Angst vor Leuten haben die am Tag ausspionierten, u. mir abends das Fahrrad vor der Haustüre klauen u. dem Nachbarn die grosse Palme u.s.w., die Bettlerbanden die wöchentlich vorsprechen gab`s auch nicht, eben wieder. Nie hätte ich gedacht, mir mal einen beeindruckenden Hund anzuschaffen, aber er gibt mir ein sicheres Gefühl.

      Ich habe das Gefühl das eigene Volk wird zweitrangig behandelt, zuerst müssen sie menschenwürdig leben können, u Arbeit haben, vor man so viele Fremde hereinlässt, die auch keine Chance haben, das gibt irgendwann Bürgerkrieg, wenn die Gutmütigkeit des Volkes erschöpft ist.

      Strickbiggy
      Lach, habe ichs mir doch gedacht, dass ich mit meiner Meinung hier gleich angegriffen werde. Ich habe nicht geschrieben, dass man gar nicht helfen soll. Aber nun mal ein Beispiel: Eine Familie, KEINER geht arbeiten, klagt: Wir haben kein Geld, was sollen wir nur machen, die Kinder brauchen dieses jenes welches. Dann haben die Kinder aber ein Handy, einen PC, Spielekonsole und und und. Doch leider zu essen haben die Kinder nichts, wie krank ist das denn, dass aus solchen Kinder später Problemfälle werden ist doch schon vorprogrammiert, und da sollen wir (die fleißige Mittelschicht die hier in diesem Lande eh verarscht wird) helfen? Nein, es geht hier immer auf die Mittelschicht liebe Heffalumpi und dass die langsam sauer wird auf die Harzer, aber natürlich auch auf unsere "feinen Nadelstreifen" ist doch verständlich.

      Früher gab es solche Dinge wie Kindergeld, Mietzuschüsse und dergleich nicht, da musste jeder zusehen wie er sein Leben bestreitet.

      Ich bin nur für ein Helfen zur Selbsthilfe.
      Meine Eltern haben kein Kindergeld bekommen und in meiner Familie wurde eher Wert darauf gelegt, dass ich regelmäßig meine Mahlzeiten einnahm (und zwar kein Fastfood, bei uns wurde noch täglich gekocht Gemüse, Salate usw.) und nicht üppiges Spielzeug.

      Ich kenne diese Familien nicht persönlich, aber man geht ja nicht mit Scheuklappen durch die Stadt und man hat eine gewisse Menschenkenntnis.
      klar, und diese typischen Harzer sind ja auch an jeder Ecke zu finden. Die Leute bekommen von den Sendern übrigens Geld dafür, sich so filmen zu lassen. Und wenn das Geld stimmt stell ich mich auch gerne dahin und behaupte das was mir vorgekaut wird..

      Wieviele solcher "feinen Harzer" kennst du denn real?

      Ich kenne zwar durchaus den einen oder anderen der mit dem Geld nicht umgehen kann, das hat aber nichts mit der Art des Einkommens zu tun. In meinem Bekanntenkreis sind auch genügend Menschen die aus verschiedensten Gründen auf ALG II angewiesen sind (und ich versichere dir: keiner von denen ist einfach nur grottenfaul), aber solche wie man im Fernsehen sieht, mit dem high-tech-pc und dem neuesten Handy , die nach 1 Woche nichts mehr im Kühlschrank haben, solche kenn ich nicht. Obwohl, doch, mein Bruder hatte tatsächlich den super Fernseher im Wohnzimmer hängen, aber den hat er auch gekauft als er noch einen gut bezahlten Job hatte- bevor die Firma ihn nach 10 Jahren betriebsbedingt gekündigt hat.

      Ganz ehrlich: sauer bin ich wenn ich so nen Schwachsinn wie die Sache mit dem Euro Hawk höre, und dann lese das das nächste Drohnenprojekt schon anläuft. Oder wenn mir so eine eingebildete Dame (politikerin) im Fernsehen erzählt das wir alle die Gürtel enger schnallen müßen weil es D so schlecht geht - und keine 2 Wochen später die nächste Diätenerhöhung erfolgt. Aber nicht weil es unter den bedauernswerten Menschen die bewußt als der Abschaum Deutschlands hingestellt werden damit von sowas wie oben abgelenkt wird tatsächlich auch echte schwarze Schafe gibt.
      Heffalumpi, ich habe niemals geschrieben, dass man diesen Menschen gar nicht helfen soll, aber alles muss Grenzen haben, ich habe schon mal geschrieben HILFE ZUR SELBSTHILFE, Außerdem hat sich schon mal Jemand Gedanken darüber gemacht was eine Friseur/in monatlich verdient, oder eine Krankenschwestern/Altenpfleger/innen und was das für Jobs sind? Vor allem Krankenschwestern/Altenpfleger/innen. Ich kenne Krankenschwestern, die sind aus dem Job ausgestiegen weil sie den Job nicht mehr machen können und wollen für das Gehalt. Und dann auch noch mit dem Gedanken bekomme ich im Alter meine Rente oder ist das gerade mal so um über die Runden zu kommen.

      Aber im Letzteren gebe ich Dir Recht, darüber werde ich auch sauer, aber das habe ich einem der vorigen Mail schon mal kurz erwähnt, dazu gehörten nicht nur unsere Manager, sondern auch unsere Politiker. Denen ist doch egal, was mit uns passiert, Momentan versprechen sie wieder viel bald sind ja auch Wahlen, mal sehen, ob es auch in die Realität umgesetzt wird NACH den Wahlen
      Darüber lässt es sich trefflich streiten, ändern wird sich nix. Ich kenne solche und solche, arbeite bei einer inkassofirma. Auch die mittelschicht bezahlt nicht immer ihre rechnungen. Es gibt kein schwarz und kein weiss und alle über einen kamm scheren geht schonmal gar nicht. Ich habe bei meiner hilfe bisher nur gutes erfahren und habe bei manchen anfragen einfach ein gesundes misstrauen, damit bin ich bisher gut gefahren

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