Angepinnt Kaminzimmer - Zum Wohlfühlen und Austauschen

      Neu

      @kex blöd das die Nebenwirkungen doch zuschlagen, solange Ingwertee hilft gehts ja noch. Die Müdigkeit ist sicher nicht angenehm. Ich finde es super wie du es schaffst dich immer wieder neu zu motivieren - Hut ab.
      @Jnge36 Gerade jetzt wo die Feiertage vor der Tür stehen merkt man den Verlust von lieben Menschen umso stärker. Komm einfach hier vorbei, da gibt es Ablenkung und man kommt - wenigstens kurze Zeit - auf andere Gedanken.
      @Ivana das mit deinem Fuß dauert ja schon ewig, kein Wunder wenn du ungeduldig wirst und es dir dann nicht gut geht, finde ich super das du dann die Hausarbeit angehst obwohl im Rollstuhl stelle ich es mir schon schwierig vor. Aber irgendwann ist der Fuß ja doch wieder heil. Gute Besserung
      @BärliMaAuch dir gute Besserung und noch viel Geduld

      konnte heute wieder etwas genauer nachlesen. Meine Hände schmerzen mir nach der Putzorgie, der Maler war in meinem Elternhaus zwei Stiegenhäuser mit den dazugehörenden Vorräumen waren drann, bei den Stiegen konnte er wegen Rutschgefahr bei der Leiter kein Flies auslegen, Freude schaut anders aus. Meine Küche war gestern nachmittag dran, ausräumen, putzen, einräumen.... Nadelgymnastik fällt heute aus, die Finger sind stark geschwollen. Na ja wird auch wieder vergehen, morgen noch mal ca. eine Stunde dann habe ich das auch hinter mir, dafür schaut alles wieder schön aus.
      Schönen erholsamen Abend an alle
    • Hallo,

      Schau dir mal diesen Ratgeber an. Viele Bilder, Techniken usw.

      Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren

      Neu

      Jetzt hab ich ein bißchen mehr Zeit.
      Bei uns war heute kein Feiertag, aber die Schulen haben am Buß- und Bettag immer frei. Da ich am Mittwoch auch nie arbeite waren wir mit underer großen Enkeltochter (die im Frühjahr konfirmiert) in der Kirche. Haben sie dann anschließend nach Hause gefahren und sind dann essen gegangen. Nachmittag mussten wir für meinen Mann die neue Brille abholen. Ich wäre bei dem Wetter lieber eine Runde mit dem Fahrrad gefahren. Na ja, mach ich eben morgen.
      Wäsche ist draußen fast trocken geworden. Aber ich trockne sie auch im Winter draußen auf dem Balkon. Der ist fast vollständig überdacht.

      Nun werde ich das Stirnband anfangen zu häkeln, @elfle hat uns ja liebenswürdiger Weise die Anleitung überlassen.
      Vielleicht kommen mir ja beim Häkeln wieder irgendwelche Reime in den Sinn. Oder ist es damit schon genug?

      @Boxermama könnte sein, dass ich an deinem Wohnort schon öfter vorbei gefahren bin, da wir zweimal im Jahr an die Ostsee (Schleswig-Holstein) fahren. Aber seit einiger Zeit ist ja die A 7 von Hamburg bis Flensburg nur noch Baustelle. Hoffentlich werden die bald fertig.


      Schönen Abend allen

      Gerlinde

      Neu

      itsi schrieb:

      @kex blöd das die Nebenwirkungen doch zuschlagen, solange Ingwertee hilft gehts ja noch. Die Müdigkeit ist sicher nicht angenehm. Ich finde es super wie du es schaffst dich immer wieder neu zu motivieren - Hut ab.


      Meine Hände schmerzen mir nach der Putzorgie, der Maler war in meinem Elternhaus zwei Stiegenhäuser mit den dazugehörenden Vorräumen waren drann, bei den Stiegen konnte er wegen Rutschgefahr bei der Leiter kein Flies auslegen, Freude schaut anders aus. Meine Küche war gestern nachmittag dran, ausräumen, putzen, einräumen.... Nadelgymnastik fällt heute aus, die Finger sind stark geschwollen. Na ja wird auch wieder vergehen, morgen noch mal ca. eine Stunde dann habe ich das auch hinter mir, dafür schaut alles wieder schön aus.
      Schönen erholsamen Abend an alle
      Im Moment geht es ja wieder einigermaßen. Der Ingwertee hilft gegen die Übelkeit, gegen den Schwindel kommt er nicht an. Den muss ich im wahrsten Sinn des Wortes aussitzen :quer: .
      Es hilft ja nicht! Wenn ich jetzt anfange, damit zu hadern, bringt es weder mir noch der Genesung etwas. Ich habe früher mit Vielem gehadert. Es hat erstens nur unnötig Nerven gekostet, die ich wo anders besser gebraucht hätte, und geändert hat es garnix. Unnötig. Und wenn ich so im Krebs-Forum mitlese ... ich tu es schon kaum noch, weil ich dann immer wieder weinen muss ... dann hab ich auch gar keinen Grund zu klagen. Es gibt vieeeel Schlimmeres als meine Übelkeit oder den Schwindel. So lange ich noch alleine einigermaßen zurecht komme, und/oder nicht Tag und Nacht vor Schmerzen weinen muss, sollte ich doch mehr als zufrieden sein finde ich.
      Außerdem habe ich irgendwann begriffen: Sehr viele im ersten Moment als negativ erlebte Dinge waren später für irgendwas gut. Bis jetzt hat es mir zumindest einen ganz kleinen Teil Vertrauen in Ärzte zurückgebracht. Zwar nur in diese speziellen im KH, bei jedem neuen der mir dort unterkommt hab ich immer noch Bauchweh, aber es ist ein Anfang.

      Für deine schmerzenden Hände wünsche ich dir gute Besserung. Das hab ich noch sehr gut in Erinnerung aus meiner akuten Rheumazeit :tagebuch4: . Es ist ätzend.

      Neu

      kex schrieb:

      Außerdem habe ich irgendwann begriffen: Sehr viele im ersten Moment als negativ erlebte Dinge waren später für irgendwas gut.
      Also bei mir war das definitiv so. Ich habe mein Leben total geändert - wenn man so im Trott ist merkt man gar nicht wie die Zeit vergeht und man nimmt alles hin. Aber ein Schicksalsschlag kann einem doch daran erinnern, dass das Leben begrenzt ist und man die schönen Dinge genießen soll, vielleicht noch etwas erreichen will, Träume verwirklichen will. Es zeigt auch, dass Geld nicht glücklich macht (solange man genug zum Überleben hat) und die Werte ganz woanders liegen. Auch einige Menschen sind mir mehr ans Herz gewachsen. Deshalb trau ich mich heute sagen, dass meine Krankheit auch ihre gute Seite hatte.

      Neu

      celtic lady schrieb:

      kex schrieb:

      Außerdem habe ich irgendwann begriffen: Sehr viele im ersten Moment als negativ erlebte Dinge waren später für irgendwas gut.
      Also bei mir war das definitiv so. Ich habe mein Leben total geändert - wenn man so im Trott ist merkt man gar nicht wie die Zeit vergeht und man nimmt alles hin. Aber ein Schicksalsschlag kann einem doch daran erinnern, dass das Leben begrenzt ist und man die schönen Dinge genießen soll, vielleicht noch etwas erreichen will, Träume verwirklichen will. Es zeigt auch, dass Geld nicht glücklich macht (solange man genug zum Überleben hat) und die Werte ganz woanders liegen. Auch einige Menschen sind mir mehr ans Herz gewachsen. Deshalb trau ich mich heute sagen, dass meine Krankheit auch ihre gute Seite hatte.
      Ich hab halt sehr viel durch das nicht erkannte Rheuma lernen müssen. Das war zwar nicht lebensbedrohlich, aber sehr wohl existenzbedrohend. Und die ständigen starken Schmerzen, die ich grad mal mit Schmerzmittel ein wenig herabgesetzt herabsetzen konnte, haben sehr schnell gezeigt, dass KEINER für mich da war von denen, für die ICH jahrelang Tag und Nacht verfügbar war.
      Die gute Seite daran war für mich also, dass ich auf "Freunde" sehr gut verzichten gelernt habe, und damit sehr viel Zeit für mich selber zurückgewonnen habe.

      Unglücklicherweise sind die Leute, die mir ans Herz gewachsen waren, an Krebs gestorben. Das waren Menschen im besten Sinn des Wortes, sehr sehr dünn gesät und leider nicht mehr hier.

      Mein Krebs jetzt hat für mich aber keinen Schrecken, da bei der OP eigentlich alles entfernt werden konnte. Die Chemo und die Bestrahlungen sind präventiv für eventuelle Mikrotumore, die noch nicht erkannt werden können, da ich vier befallene Lymphknoten hatte. Bei drei befallenen Lymphknoten hätte ich nur Bestrahlungen bekommen und wäre schon längst fertig. Von daher weigere ich mich ebenfalls, in Panik zu verfallen. Für mich ist bis jetzt erstmal alles gut.

      Diese erstmal negativen Dinge, die sich später für gut herausgestellt haben, hatten aber mit meinen Krankheiten kaum etwas zu tun. Das waren meist Dinge, die ich machen wollte, aber nicht funktioniert haben. Und später war es dann so, dass das wirklich nur gut war weil es dann in einer besseren Form erfolgreicher war. Mir fällt nur grad nix ein, das das erklären würde :S_gruebel: .

      Neu

      Taschenrechner schrieb:

      Ich bin heute zum umfallen müde. Heute haben sich zwei Kolleginnen in die Haare bekommen, oh man oh. Es ist manchmal nicht zu glauben, wie anstrengend es ist, in so einem Team zu arbeiten. Wir sind im Moment 9 Frauen und 2 Männer und in der nächsten Woche erhalten wir noch eine neue Kollegin. Das Problem ist, das es einfach mit den Absprachen nicht klappt.
      Ich bewundere dich grenzenlos, dass du diesen Job immer noch machen kannst. Ehrlich jetzt. Ich hätte schon lange das Handtuch geschmissen bei diesen Arbeitsbedingungen :smiley_wall: .

    Handarbeitsfrau.de die besten Themen